Onodi: Positive Entwicklung für Mountainbiker bei Österreichischen Bundesforsten

Auch in Niederösterreich sollten mehr Forstwege für Wanderer, Reiter und Mountainbiker geöffnet werden

St. Pölten, (SPI) - "Die positive Entwicklung im Bundesland Salzburg, wo sich die Österreichischen Bundesforste vertraglich bereiterklärt haben, verstärkt Forststraßen für Radfahrer zu öffnen, sollte auch in Niederösterreich Platz greifen", kommentiert die designierte LHStv. und Naturschutzreferentin Heidemaria Onodi den Umstand, dass im Bundesland Salzburg künftig zusätzlich rund 300 Kilometer Waldstraßen für Mountainbiker zur Verfügung stehen. Auch in NÖ gibt es zahlreiche Initiativen, die sich für die Ausweitung des Wegenetzes für Mountainbiker und Reiter einsetzen. NÖ ist es in den letzten Jahren gelungen, sein öffentlich zugängliches Waldwegenetz zu erweitern. Besonders der Wienerwald zählt beispielhaft mit Mountainbike-Routen mit einer Länge von insgesamt 900 km Länge zu den Aushängeschildern des Mountainbikesports in unserem Bundesland.****

Der Einsatz für eine weitere Öffnung der Waldwege ist auch notwendig, denn in den vergangenen Jahren hat in vielen Regionen eine gegenteilige Entwicklung Platz gegriffen. Eine Studie der Arbeiterkammer ergab, dass in Österreich der freie Zugang zu den Wäldern im europäischen Vergleich bereits sehr rigide gehandhabt wird. Während in der Schweiz, in Deutschland, in Südtirol und Skandinavien Radfahren und Reiten auf Waldwegen erlaubt ist, ist dies in Österreich grundsätzlich verboten. Die Gebietssperren haben in den letzten Jahren um 20% zugenommen, in Niederösterreich sind 10% der Waldflächen gesperrt. Diese 10 Prozent stellen allerdings bereits 30 (!) Prozent der leicht zugänglichen und damit ‚wanderbaren‘ oder sportlich nutzbaren Waldflächen dar. "Es wird daher notwendig sein, sich in Zukunft verstärkt für die ‚Wiederöffnung‘ unserer Waldwege und Forststraßen für Wanderer und Erholungssuchende, und ebenso, wo es die Wald- und Forstwirtschaft nicht beeinträchtigt, für Radfahrer und Reiter einzusetzen", so die SPNÖ-Landespolitikerin abschließend. (Schluss) fa

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