Vladyka: Striktes Nein zu weiterer Ausweitung der Ladenöffnungszeiten

Zusätzliche Liberalisierung wäre Rückschritt in der Frauen- und Familienpolitik

St. Pölten, (SPI) - "Zum Vorhaben der Bundesregierung, die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten weiter zu betreiben und die Öffnung der Geschäfte außer Sonntag praktisch rund um die Uhr zu ermöglichen, kann es nur ein striktes ‚Nein‘ geben. Eine derartige Entwicklung würde nicht nur zu massiven Mehrbelastungen für Hunderttausende Handelsangestellte, vor allem Frauen, führen, diese Politik wäre auch ein Rückschritt in der Frauen- und Familienpolitik", lehnt die Familiensprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Christa Vladyka, das Vorhaben der Bundesregierung, die Ladenöffnungszeiten weiter auszudehnen, ab.****

Die derzeitigen Regelungen reichen völlig aus, in bestimmten Regionen, beispielsweise Tourismusgemeinden, gibt es ohnehin die Möglichkeit von Ausnahmegenehmigungen, die dem regionalen Bedarf entgegenkommen. Die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten würde für unzählige Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch schwerer machen, ja viele Familien könnten schweren Schaden nehmen. Als einzige Nutznießer stehen die großen Handelsketten Gewehr bei Fuß, die Interessen kleinerer und mittlerer Handelsbetriebe, die bei einer weiteren Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten ohnehin nicht mithalten können, werden beiseite geschoben. "Diese Bundesregierung muss sich endlich ihrer gesellschafts- und familienpolitischen Verantwortung besinnen. Eine bloße Lobbyistenpolitik zum Vorteil einiger weniger, aber zu Lasten Hunderttausender Menschen, ist nicht akzeptabel", so die SPNÖ-Familienpolitikern.
(Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9005 DW 12794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN