FWV: Menschen nicht in die Illegalität treiben

Wien (OTS) - Den Vorstoß Minister Strassers, legal in Österreich lebenden Ausländern legales Arbeiten zu ermöglichen, fand heute der Bundessektionsobmann Gewerbe des Freien Wirtschaftsverbandes, Ernst Graft, durchaus positiv, aber auch als Forderung des FWV in seinen Unterlagen. "Wir haben das bereits seit Jahren gefordert. Der frühere Regierungspartner, die ÖVP, stand dem entgegen." Natürlich sei es sinnvoll und auf der Hand liegend, Menschen, die sich in Österreich legal aufhielten auch eine Beschäftigung zu ermöglichen. Andernfalls treibe man sie in die Illegalität. "Nun hat auch der Wirtschaftsbund erkannt, dass man so nicht vorgehen kann und darüber hinaus die Arbeitskraft dieser Einwanderer braucht. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass solche Erkenntnisse heute von einem Regierungsvertreter kommen, dessen Koalitionspartner international als fremdenfeindlich dasteht." Wenn so aber der Menschlichkeit und Vernunft genüge getan werden könne, sei dem zuzustimmen. Ob allerdings die FPÖ den Spagat zwischen Wirtschafts- und 'nationaler' Partei schaffen werde, sei zu bezweifeln. "Deren Standpunkte ändern sich täglich. Kein Wunder: ihre Interessen sind nicht sachlich begründet sondern haben nur mehr mit Machterhalt zu tun. Dass dafür die Positionen mit dem Wind gedreht werden erstaunt nicht. Wir wünschen jedenfalls der VP weiterhin viel Spaß mit ihrem Partner.", so Graft.

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