FORMAT: ÖVAG feuert 17 Banker wegen strittiger Zerobond-Deals

Volumen der Geschäfte beträgt 700 Millionen/ Auch Kandidat für ÖVAG-Vorstand mußte gehen

Wien (OTS) - Die Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) hat 17 Manager wegen strittiger Geschäfte mit Zerobonds im Volumen von 700 Millionen Schilling gefeuert. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Wie ÖVAG-Generaldirektor Klaus Thalhammer gegenüber FORMAT bestätigt, finden sich unter den gefeuerten Bankern auch Bereichsleiter sowie ein Manager, der demnächst in den ÖVAG-Vorstand hätte aufrücken sollen. Die 17 ÖVAG-Mitarbeiter haben seit Jahren für Kunden und auch auf eigene Rechnung einen schwungvollen Handel mit Nullkupon-Anleihen (sogenannten Zerobonds) getrieben. Daraus entstandene Kapitalertragssteuergutschriften, die vielfach höher ausfielen, als der Kaufpreis der Anleihen.

Seit August des Vorjahres zwingt die Finanz den Banken aber eine weitaus ungünstigere Besteuerung auf. FORMAT zitiert ÖVAG-Chef Thalhammer mit den Worten: "Uns wurde nach einer Prüfung die Aufforderung übermittelt, brutto knapp 700 Millionen Schilling Steuern nachzuzahlen. Daher gab es personelle Konsequenzen."

Wie FORMAT weiter berichtet, wird Josef Fehrer, 48, bisher Vorstand der Volksbank Wien-Klosterneuburg, als fünftes Mitglied in den Vorstand der ÖVAG einziehen.

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