Kai-Palast: Stellungnahme der Eigentümerin Zürich Kosmos Versicherungen

Wien (OTS) - "Der partielle Deckendurchbruch im Kaipalast
bestätigt auf dramatische Weise alle Gutachten, die im Laufe des Verfahrens um die Abbruchbewilligung die technische Abbruchreife des Gebäudes nachgewiesen haben," erklärt Dkfm. Rudolf Kraft, Mitglied des Vorstandes der Zürich Kosmos Versicherungen AG, Eigentümerin der Liegenschaft Franz Josef Kai 47, des so genannten Kai-Palasts, "Nun geht es darum, das Gebäude vollständig zu sichern um die Gefahrlosigkeit für Anrainer und Passanten zu gewährleisten, und den für Montag geplanten Abbruch so rasch und sicher wie möglich durchzuführen". Der Bereich rund um das Gebäude bleibt daher vorerst gesperrt. Die Ursache für den Deckendruchbruch wird untersucht, eines steht jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit fest: Die oberste Decke war offensichtlich in einem noch schlechteren Zustand als die Decken der unteren Geschosse, wo in mehreren Gutachten Stichproben zur Feststellung der Tragfähigkeit genommen worden waren.

Gutachten bestätigten Abbruchreife

Experten hatten bereits im Zuge der ursprünglich geplanten Sanierung im Jahr 1998 festgestellt, dass der schlechte statische Zustand des Gebäudes eine Sanierung nicht mehr erlaubt hätte. Damals wurde durch Öffnungen der Decken festgestellt, dass deren Tragfähigkeit bei weitem nicht den heutigen Anforderungen entspricht. Der damalige Mieter, ein renommiertes Meinungsforschungsunternehmen, wurde aus Sicherheitsgründen sofort evakuiert. Seither steht das Gebäude leer. Nach der Durchführung von weiteren Expertengutachten betreffend Statik, Betonfestigkeit und Gesamtzustand des Hauses und der darauf folgenden Einstellung des Unterschutzstellungsverfahrens durch das Bundesdenkmalamt wurde 1999 um die Abbruchbewilligung angesucht. Nach dem Eintreffen der Abbruchbewiligung im Februar 2001 wurde mit den notwendigen Vorarbeiten begonnen.

Vorbereitung für Abbruch laufen seit 14 Tagen

Seit 14 Tagen wird der Abbruch des Gebäudes in der üblichen Weise von einer anerkannten Abbruchfirma vorbereitet. Dies bedeutet u.a. die Räumung der Einrichtungsgegenstände, und insbesondere die Entfernung aller Fenster. Alle diese Arbeiten wurden laut Abbruchfirma korrekt durchgeführt. Als letzter Schritt dieser Vorbereitungen war in den vergangenen Tagen mit der Abtragung des Dachstuhls begonnen worden, um den für Montag geplanten Einsatz eines Spezialbaggers für Eisenbetonbauten zu ermöglichen. Diese Spezialmaschine soll das Gebäude Stück für Stück unter geringstmöglicher Lärm- und Staubentwicklung von oben nach unten abtragen.

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