Pitic: Lob für Interesse der österreichischen Wirtschaft an Serbien

Der Außenhandelsminister von Serbien Goran Pitic zu Gast im "Club Internationale Wirtschaft"

Wien (PWK270) - Zuversichtlich über die wirtschaftliche
Entwicklung in Serbien zeigte sich der serbische Außenhandelsminister Goran Pitic im "Club Internationale Wirtschaft" in der Wirtschaftskammer Österreich, wo er zum Thema "Challenges and Opportunities of Economic Transition in Serbia" referierte.

"Die serbische Regierung verfügt über äußerst präzise und klare Vorstellungen über den Wiederaufbau des Landes und die damit verbundenen Anstrengungen." Für Pitic ist es ein vorrangiges Ziel die Investitionstätigkeit anzukurbeln und einen investitionsfreundlichen Gesetzesrahmen für die angepeilten Privatisierungen zu schaffen. So sind bereits jetzt über zwanzig Gesetze in Vorbereitung, wovon einige schon das Parlament passiert haben. Der serbische Außenhandelsminister wies darauf hin, dass das Privatisierungsgesetz bereits Ende April in Kraft treten soll.

Zuversichtlich zeigte sich Pitic, trotz des schweren Erbes das die neue Regierung übernommen hat, über die zukünftige Entwicklung Serbiens. Pitic: "Das System hat den Markt in den letzten 10 Jahren sukzessive ruiniert, Serbien hat aber das Potential zum blühenden Markt zu werden." Dazu tragen nicht nur die Aufhebung der Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Serbien, sondern auch die Wiedereinbindung in die internationalen Organisationen wie die UNO, IMF oder die Weltbank, wo der Beitritt kurz bevor steht.

Positive Auswirkungen zeigen sich auch durch das Engagement der USA und der Europäischen Union. Durch den "Stabilitätspakt für Südosteuropa" soll es zum wirtschaftlichen Aufschwung und zur politischen Stabilität in der Region kommen. So hat z.B. die Europäische Investitionsbank, die sich vor allem dem Ausbau der Infrastruktur widmet, alleine im Jahr 2000 36 Mrd. Euro an Finanzierungen abgegeben.

Pitic lud im Rahmen seines Vortrages die privaten Geldgeber ein, den Reformprozess zu unterstützen, denn Serbien hat "das Potential für hohen Profit". Ausdrücklich lobte der serbische Außenhandelsminister das große Interesse von österreichischen Firmen an den Möglichkeiten in Serbien. Bereits in den ersten Wochen dieses Jahres hat die österreichische Firmenpräsenz vor Ort beachtlich zugenommen.

"Die gegenwärtige Entwicklung ist eine Chance und das, was wir in den letzten Monaten geschafft haben, spricht für sich," zeigte sich Goran Pitic überzeugt. (MW)

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