ÖAMTC: Bankrotterklärung Forstingers brüskiert Autofahrer

Club kritisiert Rollenverständnis der Ressortchefin

Wien (ÖAMTC-Presse) - Als absolut unbefriedigend bezeichnet der ÖAMTC die heutige Aussage von Bundesministerin Forstinger, in der sie der zukünftigen Finanzierung des hochrangigen Straßen- und Schienennetzes in Österreich den Bankrott erklärte.

"Abgesehen davon, dass diese Finanzmisere im Infrastrukturbereich seit Jahren bekannt ist, erwartet man sich von einer Ressortchefin keinen Hilferuf sondern ein zukunftsfähiges Lösungskonzept, wie Projektwünsche und deren Finanzierbarkeit erfüllt werden können", kritisiert Karl Obermair, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

Für Österreichs Kraftfahrer, die Jahr für Jahr mehr als 100 Milliarden Schilling an Steuern und Abgaben in den Staatshaushalt einzahlen, ist die Bankrotterklärung der zuständigen Ministerin völlig inakzeptabel. Obermair: "Österreich ist das einzige Land in der EU, das seit Jahrzehnten kein Gesamtverkehrskonzept mit klaren Prioritäten und Finanzierungsmodellen zu Wege bringt. Das ist die wahre Bankrotterklärung für die österreichische Verkehrspolitik."

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Stefan Skrabal

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