Medizinische Akutstation für Senioren in Villach

150 Millionen Schilling für LKH- Umbaubauprogramm - Teilbereich jetzt eröffnet

Villach (OTS) - Während in vielen Krankenhäusern Akutpatienten aller Altersgruppen auf Medizinischen Abteilungen gemeinsam behandelt werden - ist im LKH Villach ein richtungsweisendes Konzept längst umgesetzt: Ältere Patienten werden in einem eigenen allgemeinmedizinischen Bereich auf ihre speziellen Bedürfnisse hin betreut. Die neue Station A der Medizinisch- Geriatrischen Abteilung wurde jetzt eröffnet. Sie ist Teil eines Umbaukonzeptes im Umfang von 150 Millionen Schilling.

Die neue Station der Villacher Geriatrie ist schon von den Räumlichkeiten her etwas besonderes. Den Patienten bietet sich das Niveau eines gepflegten Hotels. Alle Zimmer haben einen wunderschönen integrierten Wintergarten und einen Zugang zum Park. Die Patienten werden beim Genesen durch die Natur und zusätzlich durch Kunst gestärkt. Auf der Abteilung sind ständig Bilder prominenter Maler ausgestellt. Die geriatrische Abteilung des LKH Villach ist in drei Bereiche gegliedert: In die medizinische Akutstation, die Nachbehandlungsstation und die Station für chronisch Kranke. Jede geriatrische Therapie hat ein klares Ziel: "Die Patienten sollen wieder lernen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Das kann man nur in einer entspannten positiven Atmosphäre", so der Vorstand der Geriatrischen Abteilung des LKH Villach, Primarius Dr. Hannes Plank. Die neue A-Station hat rund 9,2 Millionen Schilling gekostet.

Nach der Medizinisch- geriatrischen Abteilung wird nun als nächstes im Zuge eines Gesamtprojektes die Neurologische Abteilung des LKH Villach saniert. Bereits Anfang Mai wird ein Teil des alten Gebäude abgerissen. Im Gesamtprojekt sind auch der Bereich Physikalische Therapie und eine Teil des Zentralröntgens enthalten. Kosten für das Gesamtprojekt rund 150 Millionen Schilling.

Das LKH Villach zählt zu den modernsten Krankenhäusern Österreichs. In den letzten Jahren wurden bereits 870 Millionen Schilling investiert. Beim Neu- und Umbau des LKH Villach - es war das größte Bauvorhaben der letzten Jahre in Kärnten - haben die Villacher bestes und sparsames Wirtschaften unter Beweis gestellt. Die ursprünglich vorgesehen gewesene Bausumme von 877 Millionen Schilling wurde um sieben Millionen unterschritten. Kein Wunder, dass der erst vor kurzem bekannt gewordene Rechnungshof- Rohbericht in der Summe für das LKH Villach sehr positiv war. Das Kontrollsystem wurde vom Rechnungshof ausdrücklich gelobt.

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