Ladenöffnungszeiten: Mertel kritisiert Bartenstein

Zu hoher Preis für ein bisschen länger einkaufen

Wien (SK) Bartensteins Pläne zu einer Ausweitung der Ladenöffnungszeiten zeigten, dass die FP-ÖVP-Regierung nicht lernfähig ist, kommentierte SPÖ-Familiensprecherin Ilse Mertel die Absichten des ehemaligen Familienministers. "Nach den Belastungen durch die Arbeitsmarktpolitik und die Gesundheitspolitik der Regierung - in der man jetzt das Scheitern einbekennen musste und nun wenigstens Kinder von der Ambulanzgebühr ausnimmt - folgt nun der nächste Schlag gegen Familien: die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten, die für unzählige Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch schwerer machen wird." ****

Mertel wies darauf hin, dass allein in Kärnten über 25.000 Handelsangestellte - überwiegend Frauen - von einer Ausweitung betroffen wären. "Die einzigen Nutznießer sind die großen Handelsketten. Kleine und mittlere Handelsbetriebe und die weiblichen Handelsangestellten in allen Betrieben und allen Beschäftigungsformen bleiben auf der Strecke", so Mertel.

In Sachen Familienpolitik sei auf diese Regierung kein Verlass. Die einzige familienpolitische Idee der ÖVP der letzten Jahre sei das für 2002 angekündigte Kinderbetreuungsgeld, und hier habe man massive inhaltliche und finanzielle Probleme bei der Umsetzung. "Ab 2002 will die Regierung den Familien dann mit großer Geste das Geld zurückgeben, das man ihnen bis dahin über gekürzte Familienzuschläge, erhöhte Rezeptgebühren, Studiengebühren etc. abgeknöpft hat !" schloss Mertel. (Schluss) ml/mp

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