Fasslabend: Kindergeld in vollem Umfang auch für Arbeitnehmerinnen

Ausdehnung des Kündigungsschutzes ist logischer Schritt

Zell am See, 06. April 2001 (ÖAAB-PD) Das Kindergeld muß in vollem Umfang auch für Arbeitnehmerinnen gelten. Das heißt, der Kündigungsschutz muß sich auch auf die gesamte Dauer des Kindergeldbezugs (i.e. dreißig Monate) erstrecken. Darauf hat sich heute, Freitag, der ÖAAB-Bundesvorstand in seiner Klausur in Zell am See festgelegt. "Es ist daher ein logischer Schritt des Sozialministers, sich auf die Ausdehnung des Kündigungsschutzes festzulegen", sagte ÖAAB-Bundesobmann Dr. Werner Fasslabend. ÖVP-Familiensprecherin, ÖAAB-Bundesobmann-Stellvertreterin Ridi Steibl zeigte sich erfreut, daß nunmehr die "Ungleichbehandlung, die zwischen Arbeitnehmerinnen und nicht berufstätigen Müttern zustande gekommen wäre, ausgeräumt ist". Es wäre nicht einzusehen gewesen, warum eine Frau, aus Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren, auf ein halbes Jahr Kindergeldbezug hätte verzichten müssen, nur weil sich die Wirtschaft gegen die Ausdehnung des Kündigungsschutzes quergelegt hat. ****
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