Waneck: Sozialversicherungen sind nicht Eigentum des ÖGB

Mehrklassen-Gesundheitssystem der SPÖ muß repariert werden

Wien, 2001-04-06 (BMSG) - "Die Sozialversicherungen sind weder Eigentum der Regierung, noch Eigentum des ÖGB, sondern Eigentum aller Versicherten - somit auch Eigentum der Nicht-ÖGB-Mitglieder", sagte heute FP-Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck. "Mit Sorge sehe ich die Bestrebungen von SPÖ, ÖGB und AK, auf dem Rücken der österreichischen Patienten Machtpolitik zu betreiben." *****

Immer wieder werde von dieser Seite behauptet, die Regierung führe das österreichische Gesundheitssystem in eine Zwei-Klassen-Medizin. "Das Gegenteil ist richtig", betonte Waneck, der darauf verwies, daß die "Errungenschaften" von 30 Jahren SP-Gesundheitspolitik ein Gesundheitssystem, mit einem Milliardenminus und der Ungleichbehandlung erkrankter Österreicher gebracht habe.

In Österreich bestehe als Altlast der sozialistischen Regierung ein ungerechtes Mehr-Klassensystem, in dem jeder Krankenversicherungsträger unterschiedliche Leistungen anbiete, führte Waneck aus. "Zum Besipiel zahlen Burgenländer pro Kopf genausoviel Beiträge wie Vorarlberger, erhalten aber bedeutend weniger Leistungen von ihrer Gebietskrankenkasse. "Das ist Zwei-Klassen-Medizin!", kritisierte Waneck.

"In einem solidarischen Gesundheitssystem hat ein Ausgleich zwischen Gesunden und Kranken, Jungen und Alten sowie zwischen Reichen und Armen stattzufinden", betonte Waneck. "Nach 30 Jahren Sozialismus sind wir davon allerdings weit entfernt." Erst die neue Bundesregierung bemühe sich gegen den Widerstand der Genossen eine Gleichbehandlung aller Österreicher herbeizuführen und das unfaire Mehrklassensystem, das in den vergangenen Jahrzehnten entstanden ist zu harmonisieren, schloß Waneck. (Schluß) mg nnn bxf

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