Wirtschaftstreuhänder: " Nulldefizit" darf keine Episode bleiben!

Budgetmaßnahmen des Finanzministers sichern einen langfristigen Budgeterfolg - Ohne Nulldefizit-Budget keine Steuerreform 2003 möglich - Steuerreform in mehreren Etappen sinnvoll

Wien (OTS) - Die Kraftanstrengung der Bundesregierung, innerhalb
von nur zwei Jahren den österreichischen Haushalt schuldenfrei zu gestalten, ist am besten Weg, eine Erfolgsgeschichte zu werden. Vorallem die konsequente Verfolgung der Budgetziele durch Finanzminister Grasser wird der österreichischen Wirtschaft eine nachhaltige Entlastung bringen.

Wichtigstes Ziel müsse nun eine umfangreiche Steuerreform 2003 sein, die als wirkungsvoller Impuls für die österreichische Wirtschaft notwendig ist. Diese ist aber nur dann möglich, wenn das Nulldefizit keine Episode in der österreichischen Budget-Geschichte bleibt, sondern für viele Jahre hält. Dies meint der Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Mag. Klaus Hübner.

"Ohne dem Druck eines Budgetdefizits lassen sich die längst überfälligen Strukturreformen in der Steuergesetzgebung viel leichter durchführen. Vorrangige Ziele sind die Senkung der Lohnnebenkosten und der Lohnsteuer, die Eigenkapitalstärkung, Maßnahmen zur langfristigen Pensionssicherung sowie weitere Maßnahmen bei der Verwaltungsreform", so Hübner. Ein für die Industrie längst überfälliger und wichtiger Reformschritt ist die Einführung einer einheitlichen Unternehmenssteuer (Gruppensteuer) nach deutschem Vorbild.

"Da eine spürbare Steuersenkung budgetschonend eingeleitet werden muß, empfehlen wir eine gesetzlich fixierte schrittweise Steuersenkung in drei- bis vier Etappen. Damit wären langfristige Schritte in Richtung Steuerentlastung möglich, ohne die Einhaltung des Nulldefizits zu gefährden", meint Hübner. Weiters verweist Hübner auf das "Sechs-Punkte" Programm der Kammer, in dem seit 1999 die wichtigsten Forderungen der Wirtschaftstreuhänder festgehalten sind.

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