Heimische Biolandwirtschaft im Aufwind

LR Plank: Produkte auf den Märkten platzieren

St.Pölten (NLK) - Die Entwicklung der Landwirtschaft in den
letzten Wochen und Monaten hat den heimischen Biobauern kräftige Umsatzzuwächse beschert. "Unser Ziel ist es", so Agrarlandesrat Dipl.Ing. Josef Plank, "das vorhandene Potenzial in der Biolandwirtschaft zu nutzen und noch mehr Bauern als bisher zum Umstieg auf biologische Produkte zu bewegen". Das Land Niederösterreich wird deshalb zu den bereits laufenden Pilotprojekten wie der Bio-Einkaufsgemeinschaft Tulln, der Ökoregion Mostviertel und der Bioregion NÖ Süd sowie der kürzlich gestarteten Informationskampagne für heimisches Rindfleisch weitere derartige Initiativen unterstützen. So soll der Anteil an biologischen Lebensmitteln in Großküchen von öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pensionistenheime, Jugendheime und Landwirtschaftlichen Schulen auf 25 Prozent erhöht werden. Derzeit liegt der Anteil der Biolebensmittel in den Großküchen durchschnittlich bei fünf bis zehn Prozent. Einige Einrichtungen wie beispielsweise die Landhausküche in St.Pölten oder das Landeskrankenhaus Tulln haben bereits einen 40-prozentigen Anteil aufzuweisen. Gemeinsam mit den Bioverbänden werden auch Beratungsoffensiven zur verstärkten Umstellung von konventionellen Betrieben auf biologische Landwirtschaft gestartet sowie der Ausbau professioneller Vermarktungsstrukturen und die Öffentlichkeitsarbeit forciert.

Landesrat Plank sieht in diesen Initiativen ein Signal für die Bauern. Immerhin betrage der Anteil der biologischen Landwirtschaft bereits rund neun Prozent. "Die Biobauern garantieren hervorragende Qualität, wirtschaften bewusst und verstehen ihr Handwerk", so der Agrar-Landesrat. Um hier das vorhandene Potenzial zu nutzen und die Entwicklung voranzutreiben, brauche es auch eine verstärkte Zusammenarbeit der Wirtschaft, der Landwirtschaft und der Verbände sowie das Engagement der Handelsketten. Plank: "Wir wollen natürlich vor allem Impulse auf dem heimischen Lebensmittelmarkt setzen. Wir wollen unsere Bioprodukte aber auch auf internationalen Märkten platzieren." Generell brauche es ein Nebeneinander von biologischer und konventioneller Landwirtschaft. Letztlich entscheide aber die Marktsituation, ist Plank überzeugt.

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