AK-Präsident Wipplinger: Ein klares Nein zu jeder Verschlechterung für die Handelsangestellten!

Linz (AKO) Auf massive Ablehnung der Arbeiterkammer stoßen die Pläne der Bundesregierung, die Ladenöffnungszeiten neuerlich auszuweiten und die bestehende Samstagsregelung zu verschlechtern.

AK-Präsident Hubert Wipplinger: "Die vorwiegend weiblichen Handelsangestellten sind ohnehin eine besonders belastete Berufsgruppe. Eine weitere Verschlechterung ihrer beruflichen und familiären Situation durch Arbeitszeiten bis tief in die Nacht -ausgerechnet vom früheren Familienminister Bartenstein betrieben -kommt für uns nicht in Frage!" Auch ein Abschieben der Verantwortung von Bundes- auf Landesebene sei indiskutabel.

Laut Koalitionsvereinbarung soll darüber hinaus jene kollektivvertragliche Regelung zu Gunsten der Arbeitgeber per Gesetz ausgehebelt werden, die Samstagsarbeit nur jede zweite Woche erlaubt und entsprechende Zuschläge vorsieht. "Dieser unsoziale Eingriff in die Kollektivvertragshoheit und die verbrieften Rechte der Handelsangestellten wird von der Arbeiterkammer konsequent bekämpft werden!", kündigt Wipplinger an. Es sei absurd, die Kaufkraft von Arbeitnehmern zu schwächen und gleichzeitig die Einkaufszeiten auszudehnen.

Allein in Oberösterreich sind durch die Pläne der Regierung 25.500 Frauen und 10.300 Männer betroffen.

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