WB-Klausur: KMU bei Euro-Umstellung unterstützen

Wien/Groß Enzersdorf (OTS) - Österreich liegt, was den Stand der Euro-Umstellung der Betriebe betrifft, im guten Mittelfeld der EU. Knapp 30 Prozent der Unternehmen hatten im Februar ihre Vorbereitungen abgeschlossen bzw. standen knapp davor. Ein Viertel der Betriebe hat noch nichts getan für den Währungswechsel, besonders ausgeprägt ist der Nachholbedarf bei den Familienbetrieben mit 42 Prozent. Insbesondere der Tourismussektor zählt zu den Nachzüglern, am weitesten in ihren Vorbereitungen sind Banken und Versicherungen. ****

Über 20 Milliarden Schilling kostet die Umstellung die heimische Wirtschaft, insbesondere die Handelsbetriebe sind vor und während der Doppelwährungsphase mit erhöhten Aufwendungen konfrontiert. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sind folgende Punkte zu realisieren:

* Zusätzlich zur Mitgliederinformation der Wirtschaftskammern muss die Euro-Information der Bundesregierung weiter intensiviert werden, besonders bei KMUs

* Ausgabe der Euro-Banknoten (Paket von zwanzig 5 Euro Scheinen) an Konsumenten bereits vor Jahreswechsel, um Engpässe beim Wechselgeld zu vermeiden.

* Reibungslose Bargeldumstellung durch die Nationalbank * Forcierung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in der Umstellungsphase

* Pragmatische Lösungen bei der Handhabung des Gesetzes zur doppelten Preisauszeichnung

(Fortsetzung)

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