Bildung 3

Wien/Groß Enzersdorf (OTS) - WB-Klausur: Wirtschaftsbund für mehr Eigeninitiative und weniger Regulierung Utl: Regionale Zentren für Zusammenarbeit Wirtschaft-Schule schaffen =

Die österreichische Bildungspolitik
hat nach wie vor eine zu starke Orientierung auf die Erstausbildung, es fehlt an "Modularisierung", so das Resumee des Wirtschaftsbundes zum Thema "Aus- und Weiterbildung". Abgebrochene Ausbildungen werden nicht genützt, das System ist überreguliert, erlaubt wenig Eigeninitiative der Bildungsträger und führt zu jener geringen Unterstützung der Weiterbildung, die in Österreich feststellbar ist. ****

Um das vorhandene Wissen zu nutzen, sollten aus Sicht des Wirtschaftsbundes folgende Maßnahmen gesetzt werden:

* Einführung eines Berufsschulschecks, der den Lehrbetrieben jene Ausbildungskosten vergütet, denen keine produktiven Leistungen der Jugendlichen gegenüberstehen (Berufsschulbesuch).

* Schaffung regionaler Zentren für die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen in Bezirken (Praxiskontakt für die Schulen)

* Neue Akzentsetzung im Bereich Weiterbildung durch neue Schwerpunkte im Bildungsbudget, Einführung eines Bildungsschecksystems und eines steuerlichen Anreizsystems für lebensbegleitendes Lernen

* Forcierung des Europäischen Computerführerscheins (ECDL) bzw. Programmoffensive für e-Learning

Die österreichische Bildungspolitik steht an einem Wendepunkt. Weniger Staat, mehr Eigeninitiative lautet die Devise, in einigen Bereichen ist der Abschied von der Illusion "Gratisbildung für alle" zu vollziehen.

(Fortsetzung)

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