Jerusalem zu Vorfällen am Bundesinstitut für Gehörlose

Wien, (OTS) Vor einigen Wochen hatte GR Susanne Jerusalem in einem Pressegespräch der Grünen über Vorfälle am Bundesinstitut für Gehörlose in der Maygasse informiert. Dort war ein Schüler, der inzwischen die Schule verlassen hat, von einem Lehrer mißbraucht worden, der im November suspendiert worden ist. Einer der Vorwürfe der Grünen im Pressegespräch im März hatte gelautet, dass die Eltern der Schüler des kriminellen Lehrers erst mit viermonatiger Verspätung informiert worden seien.

In einem zweiten Pressegespräch zu diesem Thema am Freitag betonte Jerusalem, dass sie von fünf Eltern nun gebeten worden sei, deren Interessen zu vertreten. Sie kritisierte, dass bisher keine Veranstaltung aller Eltern stattgefunden habe. Jerusalem forderte restlose Aufklärung der Vorfälle, ein Konfliktmanagement an der Schule, und das Beiziehen von Fachleuten.

Zur Gebärdensprache sagte sie, dass Gehörlose ein Recht auf Dolmetscher, Schulbildung in Gebärdensprache und medizinischen Service haben sollten. Sinnvoll wäre auch eine Reform der Ausbildung von Lehrkräften, die Gehörlose unterrichten. Wiederholt wurde die Forderung nach Anerkennung der Gebärdensprache als Sprache, und die Anerkennung der Gehörlosen als sprachliche Minderheit. (Schluss) ull/vo

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