Onodi zum Weltgesundheitstag: Mentale Gesundheit im NÖ Gesundheitswesen

Wenn die Seele leidet, dann krankt auch der Körper

St. Pölten, (SPI) - Der morgige Weltgesundheitstag der Weltgesundheitsorganisation WHO steht dieses Jahr unter den Schwerpunkt "Mentale Gesundheit". "Mehr und mehr wird der Mensch in medizinischer Sicht in seiner Gesamtheit gesehen, wobei auch der menschlichen Psyche ein immer größerer Stellenwert eingeräumt wird. Da die Psyche eine äußerst komplexe Materie ist, sind Heilungsprozesse oft mit langwierigen Behandlungen verbunden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Faktoren, die zu psychischen Erkrankungen führen können. Eine zivilisierte Hightech-Gesellschaft, wie wir sie heute vorfinden, bringt nicht nur Vorteile. Die Ursachen für das rapide Zunehmen psychischer Erkrankungen in den letzten Jahren sind sicherlich in unserer Leistungsgesellschaft und all ihren Effekten und Auswirkungen zu suchen", nimmt die Gesundheitssprecherin der SPÖ NÖ und desig. Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi anlässlich des morgigen Weltgesundheitstages Stellung.****

Auch im NÖ Gesundheitswesen wird dieser Entwicklung Rechnung getragen. Gesundheitsförderung ist in aller Munde. "Schritte für mentale Gesundheit" ist der Titel einer Kampagne, welche vom NÖ Gesundheits- und Sozialfonds gestartet wurde. Mentale Gesundheit kann wie körperliche Gesundheit gefördert und gepflegt werden. Die Kampagne kann auf internationale Vorbilder hinweisen. International ist das Thema "mentale Gesundheitsvorsorge" schon viel bekannter als bei uns. So wurde für die NÖ-Kampagne "Schritte für mentale Gesundheit" eine Vorlage aus England mit freundlicher Genehmigung der Health Promotion England ins Deutsche übersetzt und an die Verhältnisse hierzulande angepasst. "Auch im Bereich der NÖ Spitäler wurde in den vergangenen Jahren durch die Schaffung von drei psychiatrischen Abteilungen in den KH Hollabrunn, Neunkirchen und Waidhofen an der Thaya aktiv der Ausbau der psychiatrischen Gesundheitsversorgung vorangetrieben. Unser Ziel muss es aber ganz besonders sein, althergebrachte Vorurteile abzubauen und psychische Krankheiten nicht zu stigmatisieren bzw. die Erkrankten nicht zu diskriminieren", so die Gesundheitspolitikerin abschließend. (Schluss) fa

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