FCG-ÖAAB: Entgeltfortzahlungsfonds muss wieder eingeführt werden

Gewerkschafter kritisieren: "Neu regieren" der Regierung führt zu Kündigungen

Wien (OTS). Die sofortige Wiedereinführung des Entgeltfortzahlungsfonds fordert heute der stv. Vorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz im ÖGB, Richard Dragosits (FCG-ÖAAB). Durch diese, wie Dragosits wörtlich sagt, "Rücksichtslosigkeit" der Bundesregierung, kommt es zu immer mehr Kündigungen kranker Mitarbeiter. Das lasse sich bereits in den ersten drei Monaten nach Abschaffung des Entgeltfortzahlungsfonds feststellen.

Bisher hat der Fonds den Unternehmern im Krankheitsfall eines Arbeitnehmers die Lohn- und Lohnnebenkosten ersetzt. Alle Arbeitgeber zahlten 2,1 Prozent vom Bruttolohn in den Fonds ein. Jetzt, wo die Gehaltsfortzahlung jeder Betrieb einzeln zu tragen hat, führt dieser, von der Bundesregierung bewusst betriebene Akt der Entsolidarisierung, zu übergroßen Belastungen kleiner und mittlerer Betriebe. Das hat zur Folge, dass vor allem in diesen Unternehmen Mitarbeiter im Krankheitsfall oft rasch gekündigt werden. "So haben wir uns das "neu Regieren" nicht vorgestellt", kritisiert Dragosits namens der Betroffenen Arbeitnehmer die Abschaffung des Entgeltfortzahlungsfonds.

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