VIER-PFOTEN: Kastration (nicht) für die Katz

Aktion für streunende Tiere: kastrieren statt töten

Wien/NÖ(OTS) - Die mangelnde Bereitschaft der Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren zu lassen, war der Ausgangspunkt der zunehmenden Streunerkatzen-Problematik. Um die rasche Vergrößerung der wild lebenden Katzen in den Griff zu bekommen, starteten die VIER PFOTEN ein umfangreiches Programm, die streunenden Tiere beiderlei Geschlechts einzufangen, beim nächsten Tierarzt kastrieren sowie entwurmen zu lassen und - mit einem Chip versehen - an ihrem angestammten Platz wieder freizulassen.

Wie geplant werden die VIER PFOTEN tausend streunende Katzen mit Hilfe von regionalen Kooperationspartnern bis Ende April des Jahres in Niederösterreich kastriert haben. Das seit Herbst letzten Jahres laufende Pilotprojekt der Tierschützer wird derzeit vor allem in den Ortsrandgebieten von Laa/Thaya, Krems, Melk, Neunkirchen, Klosterneuburg und im Weinviertel durchgeführt.

In einem weiteren Schritt haben die VIER PFOTEN nun gemeinsam mit der niederösterreichischen Tierärztekammer das Projekt "Wir helfen ihnen, Tieren zu helfen" ins Leben gerufen: Jeder kann seine Katze oder seinen Hund zum Aktionstarif kastrieren lassen, wobei ihm die VIER PFOTEN achtzig Prozent der Operationskosten vorstrecken. Diese können dann über zwölf Monate in Raten zurückgezahlt werden. Somit hat der aktive Tierfreund zum Zeitpunkt des Eingriffs an seinem Liebling zunächst nur zwanzig Prozent der Kosten selbst zu tragen. VIER PFOTEN- Projektleiter Mag. Herbert Kollmann, zu dem bisherigen Verlauf der Aktion: "Wir sind bereits dabei, die nächste Initiative zu setzen. Nun geht es um eine möglichst breite Bewusstseinsbildung in den ländlichen Gebieten Niederösterreichs, wo die Probleme mit den Streunerkatzen am größten sind. Denn mit dem bislang praktizierten Töten der Jungtiere sind weder Überpopulation noch Katzenseuche und Leukose in den Griff zu bekommen."

Somit steht für Kollmann fest: "Wirklich erfolgreich können wir nur dann sein, wenn die Tierhalter in Niederösterreich ihre Katzen und Hunde tatsächlich kastrieren lassen und so dem Streunernachwuchs vorbeugen."

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