Historische Museum: Wiens Beitrag zum Welterbe

Wien, (OTS) "Wiens Beitrag zum Welterbe" zu zeigen, hat sich das Historische Museum der Stadt Wien in einer Ausstellung vorgenommen, die Geistes- und Kulturgeschichte der Stadt in insgesamt 57 wertvollen Präsentationsstücken fokussiert. In der von Günter Düriegl wissenschaftlich konzipierten und von Hermann Czech und Christian Sturminger gestalteten Schau begegnet der Besucher ausgesuchten Pretiosen dessen, was Wien der Welt an Wissen, an Musik, Dichtung, Architektur und Malerei, Forschung, an Gedanklichem geschenkt hat, auch, was die Stadt mit ihren Sammlungen zum Welterbe beigetragen hat. Ältestes Objekt ist die Porträtbüste Marc Aurels aus dem Jahr 170, der in Wien Teile seiner "Confessiones" schrieb. Über fast 2000 Jahre spannt sich der Bogen bis in die Gegenwart. Mit dem Titel "Die Kunst als Mensch menschlich zu leben" spricht die Ausstellung das menschliche Wollen, Fragen und Streben, das sich in der Kunst, im Willen zur Veränderung, in der Sinnsuche manifestiert, an.
Vieles davon, so zeigt die Schau, ist von Wien ausgegangen, ist hier entstanden, ist hier zu Hause. In verschiedenen Kapiteln setzt sich die Ausstellung mit dem Gedachten, Geschaffenen, auch in der Stadt Gesammelten auseinander: von der "Politik als Vision", für die unter anderem Rudolf IV., Joseph II., Theodor Herzl oder "Das rote Wien" stehen bis zum in Töne gesetzten Welterbe, das von Gluck über Mozart, Haydn, Beethoven, Johann Strauß, Gustav Mahler und Arnold Schönberg auch akustisch im Atrium des Museums zu erleben ist. Von Sigmund Freud bis Robert Musil, von Fischer von Erlach bis Otto Wagner, von Max Reinhardt bis Thomas Bernhard, von Paul Troger über Klimt, Schiele, Kokoschka bis zu Hermann Nitsch, von Hammer von Purgstall bis Karl Landsteiner reicht der Bogen dessen, was in Wien entstandenes Welterbe ist.

Zu sehen sind wertvollste Objekte, und dank großzügiger Leihgeber auch einige sonst sorgfältigst gehütete Originale wie das Porträt Rudolf IV. aus dem Dom- und Diözesanmuseum, die Schlussakte des Wiener Kongresses aus dem Österreichischen Staatsarchiv oder Dürers Porträtstudie nach dem "Alten Mann" aus der Albertina.

Die Ausstellung ist von 5. April bis 20. Mai Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintrittspreis beträgt 50.-Schilling, es gibt eine Reihe von Ermäßigungen. Der Ausstellungskatalog kostet 280.- Schilling.****
(Schluss) gab

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