- 04.04.2001, 10:51:50
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Bures: "Fabel-Skandal" symptomatisch für Sittenbild der FPÖ
Staat als Selbstbedienungsladen - Personalpolitik der FPÖ ein Skandal
Wien (SK) "Der Fall Fabel ist kein Einzelfall", sagte
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures gegenüber dem Pressedienst
der SPÖ, "er ist vielmehr symptomatisch für das Sittenbild der FPÖ".
Eine derart hohe Fluktuation, wie in den von der FPÖ geführten
Ministerien - von den Ministern abwärts - gibt es wohl in keinem
anderen Bereich. Zwei Erklärungsmöglichkeiten gebe es laut Bures
dafür: "Entweder hat die FPÖ bei der Personalauswahl absolut kein
Geschick, oder diese Partei hat es schwer, qualifizierte redliche
Mitarbeiter für sich zu gewinnen." ****
Typisch für die FPÖ sei der Fall Fabel auch aus einem weiteren Grund:
So sehe gerade jene Partei, die in einem bisher noch nicht erreichtem
Ausmaß auf das Geld der Steuerzahler zurückgreift und mit unsozialen
Maßnahmen die Menschen in diesem Land schwer trifft, den Staat als
Selbstbedienungsladen. Das Motto der FPÖ laute offensichtlich: "Bei
den Menschen, besonders den sozial Schwachen, kassieren, bei sich
selbst großzügig bis zum Exzess."
Minister Haupt, aber vor allem auch Bundeskanzler Schüssel, der
sich als Regierungschef nicht aus der Verantwortung stehlen werde
können, seien nun aufgefordert klar Stellung zu beziehen. "Die
Steuerzahler haben ein Recht darauf zu erfahren, wie Schüssel diese
Serie der Günstlingswirtschaft, die dem Steuerzahler teuer zu stehen
kommen, zu beenden gedenkt", so Bures.
Bures erinnerte weiters daran, dass erst eine Anfrage der SPÖ über
die Höhe der Bezüge der Mitarbeiter in den Ministerien den Stein ins
Rollen gebracht habe. So habe sich zuerst herausgestellt, dass Fabel
mit 200.000 Schilling mehr als der Minister verdient habe. Auf die
Frage nach Fabels Qualifikationen habe sich Haupt stets hinter seine
Mitarbeiterin gestellt - offensichtlich unüberprüft und ohne die
Situation zu hinterfragen. "Das zeigt von enormer Arroganz,
Oberflächlichkeit und Verantwortungslosigkeit von Minister Haupt", so
Bures abschließend. (Schluss) se
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (01) 53427-275
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