Demokratische Offensive bringt Beschwerde beim Presserat gegen "Die Presse" ein

Wien (OTS) - Die Demokratische Offensive hat heute eine Beschwerde beim Presserat gegen die Tageszeitung "Die Presse" eingebracht. Die "Presse" hatte nach der Anti-Rassismus-Kundgebung am 16. März am Wiener Stephansplatz berichtet, es wären mehrere Transparente mit der Aufschrift "Tötet Haider" zu sehen gewesen. Wie mittlerweile allgemein bekannt ist, hat es solche Transparente nie gegeben. Doch hat die Freiheitliche Partei in ihrem Wahlkampf diese Falschmeldung der "Presse" benutzen können, auch verschiedene andere Zeitungen haben die Meldung auf diese und andere Weise aufgegriffen, woraus den Veranstaltern der Kundgebung großer Schaden erwachsen ist. Bis heute hat die "Presse" keine Richtigstellung gebracht.

In der Beschwerde an den Presserat bittet die Demokratische Offensive, "zu beurteilen, ob in der ursprünglichen Berichterstattung der "Presse" nicht eine folgenreiche Mißachtung journalistischer Sorgfaltspflichten und im weiteren Verhalten der "Presse" ein eklatanter Verstoß gegen den Ehrenkodex des Presserates vorliegt."

In einer gesonderten Erklärung erläutert die Demokratische Offensive, warum sie sich zu dieser Beschwerde entschlossen hat: "Bei etablierten politischen Kräften würde keine Zeitung ein solches Verhalten wagen - sie wüßte, daß sie im Handumdrehen mit Entgegnungen und Klagen eingedeckt würde. Wir wollen mit unserer Beschwerde beim Presserat auch zeigen, daß sich auch unabhängige Nicht-Regierungs-Organisationen nicht alles gefallen lassen müssen", heißt es darin.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Charim Tel.:505 56 86

Demokratische Offensive,

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS