Keppelmüller: Regierung sieht Umwelt und Landwirtschaft zu rosig

Parfuss fordert Sockelbetrag für Bergbauern - Bauer fordert offensives Umweltprogramm

Wien (SK) "Wenn ich Abgeordnete der Regierungsparteien höre, sprechen diese immer nur von vorbildlicher Umwelt in Österreich, strengen Hygienevorschriften und einer intakten Landwirtschaft. Vieles stimmt sicher. Die Regierung sieht aber alles zu rosig. Es gibt auch schwarze Schafe", kritisierte SPÖ-Abgeordneter Peter Keppelmüller am Dienstag im Parlament. SPÖ-Abgeordnete Ludmilla Parfuss sprach sich für eine Weiterentwicklung des ländlichen Raums aus. So forderte sie unter anderem einen Sockelbetrag für Bergbauern, eine Verbesserung der Nahversorgung, bessere Kinderbetreuung und einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs am Land. SPÖ-Abgeordneter Hannes Bauer legte dar, dass gute Umweltpolitik auch viele Arbeitsplätze mit sich bringe. Bauer forderte ein offensives Umweltprogramm - auch unter Einbeziehung der Anrainerstaaten. ****

Parfuss machte auf die problematische Situation im ländlichen Raum aufmerksam. Anstatt eines Ausbaus der Infrastruktur am Land würden Bezirksgerichte und Finanzämter geschlossen. Ihr Resümee daraus:
"Schuld am Rückgang der Landwirtschaft sind nicht nur die billigen Preise, sondern auch solche Versäumnisse."

Bauer kritisierte, dass im Budget zu wenig Geld für die Wasserwirtschaft aufgewendet würde. Generell sagte Bauer zur blau-schwarzen Umweltpolitik: "Österreich ist seit den 70ern Spitzenreiter bei der Umwelt und hat immer eine Vorreiteiterrolle gespielt. Heute verweist die Regierung immer nur auf andere Staaten und dass diese geringere Standards haben." (Schluss) re

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