Pistotnig: Nationalratspräsident Fischer soll nicht den Unwissenden spielen

Keine Salamitaktik beim Verkauf der ÖBf-AG

Wien, 2001-04-03 (fpd) - "Das Versteckspiel zu beenden und der Öffentlichkeit zu sagen, welcher Betrag nun tatsächlich von den Bundesforsten an das Budget abgeführt werden sollen, forderten der Vorsitzende der Naturfreunde Österreichs, Nationalratspräsident Heinz Fischer, und der Generalsekretär der Naturfreunde, Reinhard Dayer, in der heutigen Pressekonferenz der Naturfreunde." Der freiheitliche Forstwirtschaftssprecher Abg. Jakob Pistotnig wies in der heutigen Budgetdebatte Fischer daher darauf hin, daß die Summe von ca. 3 Mrd. ATS seit nunmehr einem Jahr bekannt ist ".****

Die Ansicht Dayers, daß der Anteil des Staatswaldes in Österreich zu niedrig sei, teile er, Pistotnig nicht. "Wenn man nach Tschechien oder der Slowakei schaut, wo es bis jetzt nur staatliche Forste gab, können wir auf unseren Wald sehr stolz sein. Unsere 80 % Privatwaldbesitzer haben gezeigt, daß sie es sehr gut verstehen, Wald zu pflegen und zu bewirtschaften." Das diesjährige Budget (280 Mio. Forst, 960 Wildbach und Lawinenverbau) sollte man auch zur notwendigen Umstrucktuierung der Wildbach- und Lawinenverbauung nützen. Da in absehbarer Zeit nicht mehr Geld zur Verfügung stehen werde, müsse mit guter Projektplanung, bei gleichem Budget, ein Drittel mehr geleistet werden, forderte Pistotnig.

"Als 1996, vom damaligen Finanzminister Klima, überraschend 1,3 Mrd. ATS aus dem Lawinen- und Wildbachverbau-Budget abgezogen und ins Budget für andere Zwecke eingebunden wurde und damit ein Riesenproblem für anstehende Projekte entstand, wurde dies von BM Molterer mit Hilfe der Bundesländer innerhalb von nur vier Tagen repariert", so Pistotnig. Damit hätten der BM für Land- und Forstwirtschaft und die Länder für die Kontinuität bei der Hochlagenaufforstung, Schutzwaldsanierung , Lawinen- und Wildbachverbauung zum Schutz und Nutzen aller Österreicher gesorgt. "Nehmen Sie zur Kenntnis, daß diese Regierung im Unterschied zu vorangegangenen Regierungen ihre Versprechen nicht nur hält, sondern auch umsetzt", schloß Pistotnig. (Schluß)

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