Gradwohl bringt Entschließungsantrag zur sozialen Staffelung der Agrarförderung ein

Schwemlein: Besonderes Augenmerk auf rückläufige Entwicklung bei Urlaub am Bauernhof legen

Wien (SK) "ÖVP-Abgeordneter Schwarzenberger hat in einer Ausgabe der Zeitschrift 'Agrarpost' davon geschrieben, ein Bauer mit sechs Hektar Land bekäme genauso viel wie ein Bauer mit 100 Hektar. Heute spricht er von einer Degression ab 80 Hektar", kritisierte SPÖ-Landwirtschaftssprecher Heinz Gradwohl Dienstag vor dem Nationalrat. Im "ländlichen Raum" lebten 30 Prozent der österreichischen Bevölkerung, also Landwirte, Handwerker und Gewerbetreibende, betonte SPÖ-Tourismussprecher Emmerich Schwemlein. Schwemlein forderte, "besonderes Augenmerk auf die rückläufige Entwicklung der Nächtigungen im Bereich 'Urlaub am Bauernhof" zu legen. ****

"Wo ist die soziale Staffelung im Marktfruchtbereich?", fragte Gradwohl weiter. Gradwohl brachte zwei Entschließungsanträge ein:
Einerseits sei die Agrarförderung sozial zu staffeln, andererseits möge der Biolandbau durch Aufstockung der Fördermittel in diesem Bereich "forciert" werden, so Gradwohl.

Die "Salzburger Nachrichten" hätten vor einem "großen Ausverkauf der Staatsforste" gewarnt, stellte Schwemlein weiter klar. "Einer der größten Grundbesitzer im Lungau - mit 110 Hektar Land - ist der zweite Präsident des Nationalrats. Er möchte offenbar seinen Besitz vergrößern", schloss Schwemlein. (Schluss) me

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