Die Entwicklung des Tourismus in Ungarn

Wien (OTS) - Die Entwicklungen im ungarischen Tourismus stellen
eine seit über zehn Jahren andauernde Erfolgsgeschichte dar. Mittlerweile ergibt dieser bedeutende Wirtschaftszweig bereits 10 Prozent des BIP und konnte im Jahre 2000 erstmals das gesamte Außenhandelsdefizit abdecken. Der Tourismus gewährt derzeit etwa 300.000 Menschen Arbeit, kann eine Wachstumsdynamik aufweisen, die doppelt so groß ist wie die gesamte Volkswirtschaft und zählt zu den bedeutendsten devisenbringenden Sektoren der ungarischen Wirtschaft.

Der kontinuierliche Zuwachs an ausländischen Touristen in kommerziellen Unterkünften ist nicht zuletzt auf die steigende Qualität des Angebotes im Bereich der Stadt- und Kurhotels zurückzuführen. So wuchs die Kapazität an Hotels der 4-5-Sterne-Kategorie seit 1995 um fast das Doppelte auf etwa 11.000 Zimmer. Alleine von 1999 auf 2000 gab es einen Zuwachs im 4-Sterne-Bereich von 7.316 auf 8.219 Zimmern, das entspricht einem Plus von 12 Prozent, im 5-Sterne-Sektor wuchs die Zimmeranzahl sogar um 24 Prozent von 2.174 auf 2.697. Die Auslastung von 62,9 Prozent bei 4-Stern-Hotels bzw. 63,9 Prozent bei 5-Stern-Hotels blieb dabei annähernd gleich. Bis zum Jahr 2004 wird sich die Zahl der Zimmer in den gehobenen Kategorien um weitere geschätzte 2000 Zimmer erhöhen.

Die Anzahl der Übernachtungen in gewerblichen Betrieben stieg insgesamt um 4,4 Prozent, in Hotels sogar um 5,7 Prozent.

Im Jahre 2000 besuchten insgesamt 31,141.000 ausländische Besucher Ungarn, davon 9,686.000 aus der EU. Österreich hielt dabei einen Anteil von 5,139.000 Personen und liegt damit mit 53 Prozent an der Spitze aller EU-Länder.

Die Einnahmen aus dem ausländischen Tourismus lagen mit 3,723 Mrd. Euro um 16,5 Prozent höher als im Jahre 1999, das Aktivum wuchs um 21,8 Prozent auf 2,531 Mrd. Euro. Die Ausgaben pro ausländischem Gast in Ungarn erhöhten sich gegenüber 1999 um das 2,5-fache von 52 auf 120 Euro.

Den größten Zuwachs erzielten die Kurhotels, die mit 1,45 Mio. Übernachtungen im Jahre 2000 ein Rekordplus von 57,8 Prozent verzeichneten und bereits 11 Prozent des gesamten Nächtigungsaufkommens in ungarischen Hotels abdecken.

Seitens der Österreicher konnte erstmals nach Jahren der durch die steigende Zahl an Eigenheimen (derzeit etwa 125.000) zu verzeichnende Nächtigungsschwund nicht nur gestoppt, sondern um 4,5 Prozent gesteigert werden. Im Jahre 2000 nächtigten 684.000 Österreicher in gewerblichen Betrieben, davon 469.000 in Hotels, was ebenfalls einem Plus von 4,5 Prozent entspricht.

Der Jänner 2001 brachte für Ungarns Tourismus eine Fortsetzung der Erfolgsstory. Obwohl traditionell der schwächste Monat des Jahres, lagen die Einnahmen aus dem internationalen Tourismus mit 242 Mio. Euro um 31Prozent über dem Jänner des Vorjahres, das Aktivum war mit 131 Mio. Euro um 32 Prozent höher. Diese Ergebnisse entsprechen etwa den Werten aus dem März 2000.

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