Heinzl: Regierung strebt Ausverkauf der heimischen Wasserwirtschaft an

Wien (SK) "Sie geben im Budget nicht einmal die höheren Einnahmen aus dem Wasserwirtschaftsfond weiter", so SPÖ-Abgeordneter Anton Heinzl heute, Dienstag, im Nationalrat. Der Rückgang der Förderungen für die Wasserwirtschaft von 3,9 Milliarden auf 3 Milliarden hätte auch Auswirkungen auf die Tiefbaubranche. Zahlreiche Arbeitsplätze wären gefährdet. "Ihr Ziel ist der Ausverkauf der heimischen Wasserversorgung", kritisierte der Abgeordnete. Profitieren würden davon die Industrie, insbesondere die Papierindustrie. "Die Industriemagnaten in diesem Haus lassen sich die Gesetze machen, die sie brauchen", kritisierte Heinzl. Kleine Gemeinden würden im Siedlungswasserbau gegenüber Städten bevorzugt. Dass auf Grund des höheren Anschlussgrades keine Investitionen mehr nötig wären, sei unwahr. Auch in Ballungszentren müssten neue Projekte finanziert werden. "Mit Ihrer Haltung schaden Sie dem hohen Standard der österreichischen Wasserwirtschaft und Trinkwasserversorgung", schloss Heinzl. **** (Schluss) sw

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