SPÖ-Darabos: Deutlicher Beschäftigungsanstieg über dem Bundesschnitt im Burgenland

EU-Erweiterung: Wirtschaftspolitischen Ziel 1-Kurs bis 2006 konsequent fortsetzen

Wien (SK) Der anhaltende Aufwärtstrend auf dem burgenländischen Arbeitsmarkt und im burgenländischen Tourismus beweise die Richtigkeit des eingeschlagenen Kurses in der Ziel 1-Förderpolitik, betonte am Dienstag der burgenländische SPÖ-Klubobmann Norbert Darabos im Zusammenhang mit aktuellen Arbeitsmarkt- und Umsatzdaten gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Das Burgenland liege sowohl beim Rückgang der Arbeitslosigkeit als auch beim langfristigen Beschäftigungszuwachs deutlich über dem Bundesschnitt. "Das zeigt eindeutig, dass hier eine spezifisch burgenländische Wachstumsdynamik zum Tragen kommt, die die Handschrift einer sozialdemokratisch geprägten Landespolitik trägt", unterstrich Darabos. ****

"Was unter dem ehemaligen Landeshauptmann Karl Stix begonnen wurde, wird jetzt unter Landeshauptmann Hans Niessl fortgesetzt: eine offensive Betriebsansiedlungs- und Beschäftigungspolitik, die es uns möglich macht, historisch bedingte Strukturschwächen abzubauen", so Darabos weiter. Auch das starke Umsatzwachstum im Tourismus sei auf einen langfristig geplanten Strukturwandel zurückzuführen: "Wir haben rechtzeitig auf Qualität gesetzt und uns für die nötigen Investitionen entschieden, als das noch nicht allgemein populär war. Das macht sich jetzt bezahlt", unterstrich der SPÖ-Klubobmann.

Mit Blick Richtung EU-Erweiterung sei es entscheidend, den im Programmplanungs-Dokument skizzierten Weg für die zweite Ziel 1-Periode konsequent fortzusetzen, so Darabos weiter. "Die bevorstehende Eröffnung des Technologiezentrums Jennersdorf ist ein weiterer Meilenstein in unserem Konzept der wirtschaftlichen Schwerpunktsetzung." Dazu komme eine starke Fokusierung auf Klein-und Mittelbetriebe sowie auf Aus- und Weiterbildung. Die aktuelle Debatte über ausländische Fachkräfte greift Darabos aus standortpolitischen Gründen aber zu kurz: "Es ist sicher der bequemere Weg, nach einer Erhöhung der Ausländerquote zu rufen. Aber gerade in technologisch anspruchsvollen Bereichen hängt die Zukunftsfähigkeit des Burgenlands davon ab, ob wir in der Lage sind, die nötigen Kompetenzen eigenständig zu entwickeln. Wir müssen deshalb noch mehr Anstrengungen im Bereich der Qualifikation unternehmen anstatt - wie es auf Bundesebene passiert - neue Bildungsbarrieren aufzubauen." (Schluss) hm/mp

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