Heimische Trinkwasserversorgung gewährleistet BILD

Land nimmt Verantwortung für seinen einzigen Bodenschatz wahr

Bregenz (VLK) - "Wir haben sowohl quantitativ als auch
qualitativ genug Wasser im Montafon." So resümierte Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Hubert Gorbach
heute, Dienstag, im Pressefoyer die Ergebnisse einer
Untersuchung, die als Pilotprojekt im Rahmen des Vorarlberger Trinkwasservorsorgekonzeptes durchgeführt wurde. ****

Die Trinkwasservorkommen im Lande werden umfassend
dokumentiert, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für künftige Planungen hu erhalten. Laut Landeshauptmann Herbert Sausgruber hat Vorarlberg als wasserreiches Land "eine
besondere Verantwortung zum Schutz und zur Bewirtschaftung
der Wasserressourcen - in erster Linie gegenüber der eigenen Bevölkerung". Es sei daher wichtig, "dass das Land Vorarlberg
über seinen einzigen Bodenschatz auch künftig selbst verfügen kann", so Sausgruber.

Laut der Pilotstudie reichen im Montafon verschiedene
lokale Maßnahmen aus, um die Qualität der Wasserversorgung
auch für die nächsten Jahrzehnte sicherzustellen. Hingegen
seien für die Wasserversorgung im Störfall - bei
Naturkatastrophen oder Unglücksfällen - regionale Maßnahmen erforderlich. Daher wird der Aufbau von drei regionalen Verbundlösungen im Montafon vorgeschlagen, damit sich die
Gemeinden beim Ausfall einzelner Quellen gegenseitig
aushelfen können. Die Kosten für diese Maßnahmen, die eine ausreichende und gegen Störfälle abgesicherte
Wasserversorgung im Montafon bis zum Planungsziel im Jahr
2040 gewährleisten, werden auf rund 260 Millionen Schilling
(18,9 Millionen Euro) geschätzt, "umgelegt auf den langen
Zeitraum eine vergleichsweise bescheidene Investition", so Landesstatthalter Gorbach.

Die erhobenen Daten werden in ein künftiges Wasserinformationssystem eingearbeitet. Gorbach: "Wir wollen
nicht nur klares Wasser, sondern auch klare Sicht, was
künftig zu tun ist." Untersuchungen wie im Montafon werden
nun auch in den anderen Landesteilen durchgeführt.
(gw/tm/dig,nvl)

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