Pendl: Reduzierung des Personalstandes widerspricht Sicherheitsgedanken

Wien (SK) "Die österreichische Justiz leistet großartige Arbeit. Dafür gebührt ihr unser gemeinsamer Dank", so der SPÖ-Abgeordnete Otto Pendl heute, Dienstag, im Nationalrat. "Die Arbeit ist schwer genug. Da müssen einfach die nötigen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden." Gerade im Strafvollzug hätte sich die Arbeit erschwert. Zwar hätte sich der Gefangenenstand eingependelt, allerdings hätten Experten bestätigt, dass die Insassen von Jahr zu Jahr schwieriger würden. "Die Strafvollzugsbeamten haben neben der Sicherheit auch noch für die Resozialisierung zu sorgen", betonte der Abgeordnete "Eine Reduzierung des Personalstandes hat nichts mit dem Sicherheitsgedanken zu tun." ****

Immer wieder würden gerade im Strafvollzug Vorfälle passieren, wo man sich anschließend auf politischer Ebene die Frage stellen würde, wie denn so etwas passieren könne. "Gerade in diesem Bereich müssen Maßnahmen getroffen werden, die eine normale Dienstverrichtung ermöglichen", so Pendl. Zur geplanten Schließung der Bezirksgerichte merkte der Abgeordnete an, dass die Menschen des ländlichen Raumes genau das gleiche Recht auf Infrastruktur hätten wie jene in Ballungszentren. "Ihre Politik ist ein Kahlschlag für den ländlichen Raum", schloss Pendl. (Schluss) sw

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK