Heinisch-Hosek: Auch Lehrlinge von Ambulanzgebühren betroffen

Wien (SK) "Die Regierungsparteien wollen die Ambulanzgebühren heute durchpeitschen, ohne zu überlegen, wie man Pannen vermeiden kann, obwohl sogar der FPÖ-Sozialsprecher Gaugg gewarnt hat, dass die Eile zum Verhängnis werden könne. Ersparen Sie uns, dass Kranksein bestraft wird. Sparen Sie sich die 200 Millionen-Imagekampagne, Sie können den Sozialabbau nicht mehr schönreden, von dem jetzt auch Lehrlinge betroffen sind", sagte SPÖ-Abgeordnete Gabriele Heinisch-Hosek Montag vor dem Nationalrat in einer Debatte über die Ambulanzgebühren. ****

"Lehrlinge sind von den Ambulanzgebühren entgegen Westenthalers Aussagen sehr wohl betroffen. Es stimmt, dass Kinder, Jugendliche und Rezeptgebührenbefreite von den Ambulanzgebühren befreit sind. Aber bei Lehrlingen im ersten Lehrjahr, die noch zu Hause leben, wird 12,5 Prozent des Familieneinkommens zur Lehrlingsentschädigung gezählt, so dass sie eventuell nicht unter 8.400 Schilling bleiben, daher bekommen sie keine Rezeptgebührenbefreiung. Lehrlinge im dritten Lehrjahr bekommen oft schon gutes Geld bezahlt, so dass sie über die Grenze der Befreiung kommen. Will Westenthaler nicht, dass die Lehrlinge ein adäquates Einkommen haben, oder hat er sich mit der Situation der Jugendlichen nicht genug auseinandergesetzt?", so Heinisch-Hosek abschließend. (Schluss) ts

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK