STEIBL: WOLLEN EFFIZIENZ DES GESUNDHEITSSYSTEMS ERHÖHEN ÖVP will mit Ambulanzbeiträgen Steuerungseffekt erreichen

Wien, 2. April 2001 (ÖVP-PK) Der vorliegende Initiativantrag, der nun auch Kinder und Bezieher einer Waisenpension - wenn sie über kein anderes Einkommen verfügen - von Ambulanzbeiträgen ausnimmt, ist ein guter Weg: Bei gleichzeitiger Nutzung möglicher Einsparungsziele wird die Effizienz des österreichischen Gesundheitssystems erhöht. Die ÖVP möchte mit den Ambulanzbeiträgen einen Steuerungseffekt erreichen, um die notwendigen finanziellen Mittel - unter Berücksichtigung sozialer Aspekte - für das Krankenkassenbudget herbeizuführen. Das sagte heute, Montag, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl im Plenum des Nationalrats. ****

Steibl weiter: "Es ist uns ein Anliegen, die Patienten nicht so schnell in Krankenhäuser zu bringen, sondern sie zunächst -patientennäher - durch die niedergelassenen Ärzte zu versorgen. SPÖ und Grünen haben hingegen jeden Vorschlag zur vernünftigen finanziellen Gesundung unseres Gesundheitssystems abgelehnt."

Alle Gesundheitssysteme der umliegenden Länder hätten Schwachstellen und seien gerade daran, eine nachhaltige Strukturreform des Gesundheitswesens einzuleiten. Steibl: "Diesem Thema muss sich auch Österreich stellen."

Derzeit betrage das Krankenkassenbudget 140 Milliarden Schilling, davon würden elf Milliarden jetzt schon durch Selbstbehalte eingebracht. Weitere Selbstbehalte in der Höhe von einer Milliarde Schilling könnten wirklich nicht als unsozial bezeichnet werden, so Steibl in Richtung der Opposition. "Wir wollen damit verantwortungsbewusst das Angebot im Gesundheitswesen für die Patienten weiter ausbauen", so die ÖVP-Abgeordnete abschließend. (Schluss)

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