WOLFMAYR: DER KULTURELLE FRÜHLING IST NICHT AUFZUHALTEN ÖVP-Kultursprecherin zu erreichten, laufenden und geplanten Maßnahmen im Kulturbereich

Wien, 2. April 2001 (ÖVP-PK) ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr nahm die heutigen Beratungen des Nationalrates zum Budgetkapitel Kultur zum Anlass, um über "Erreichtes und in Bewegung Befindliches" im Bereich der Kunstpolitik zu berichten. "Kunst und Kultur befinden sich im Aufwind, vieles ist endlich ins Rollen gekommen, vieles liegt noch vor uns - der kulturelle Frühling ist nicht mehr aufzuhalten", betonte Wolfmayr.****

Im Detail zählte die ÖVP-Kultursprecherin auf:

  • Die Neuordnung der Organisation der österreichischen Bundesmuseen hat die Erwartungen nach Verselbständigung, Dezentralisierung und Effizienzsteigerung erfüllt;
  • die Restaurierung der Albertina läuft,
  • das Museumsquartier wird Ende Juni mit großem Rahmenprogramm eröffnet
  • besonders die Kinderabteilung Zoom scheint sich zu einem Renner zu entwickeln;
  • im Herbst öffnen das Museum Moderner Kunst und die Sammlung Leopold,
  • ebenso das Quartier 21 mit kleinteiliger Struktur und temporär vergebenen Flächen als Gegengewicht zu den großen Institutionen und Ausstellungsplätzen,
  • Museumspreis 2000 und Museumsmilliarde zeugen von Förderung zeitgenössischer Kunst,
  • die Vollrechtsfähigkeit der Nationalbibliothek wird umgesetzt,
  • der österreichische Volkskulturpreis wird seit 1999 vergeben; und einiges mehr.

Mit Nachdruck verwies Wolfmayr auf zwei aktuelle Aktionen des Bundesministeriums mit großen Auswirkungen und stetig zunehmender Ausstrahlung in die Öffentlichkeit":

BROSCHÜRE "MACHT UND SPRACHE"

Seit neuestem gibt es eine Broschüre des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit dem Titel "Macht und Sprache": "Sensibilität im Umgang mit Sprache wird von allen Seiten gern gefordert. Hier haben wir nun eine Broschüre vorliegen, die uns anhand konkreter Beispiele über unseren eigenen Umgang mit Sprache nachdenken läßt. Mit Sprache werden Weltbilder und Einstellungen transportiert, geschlechtsspezifische Unsensibilitäten, der Grad von Achtung oder Mißachtung im Umgang mit Fremden oder Minderheiten wird sichtbar. Die vorliegende Broschüre soll Grundlage für Weiterentwicklung, Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung sein und Lehrern, Lehrerinnen und ErwachsenenbildnerInnen als praktische Handhabe und Unterrichtsunterlage dienen."

RUBBELAKTION "LAND DER SCHÄTZE"

Die Rubbelaktion "Land der Schätze" scheint sich zu einem vollen Erfolg zu entwickeln. Die erwarteten Mittel in Höhe von 30 Millionen Schilling sind bereits überschritten und werden für österreichische Weltkulturerbegüter verwendet (Schloss und Park Schönbrunn; Altstadt Salzburg, Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut, Semmeringbahn und Landschaft, Altstadt Graz und Kulturlandschaft Wachau sind bereits Weltkulturerbe, Altstadt Wien und Neusiedlersee gemeinsam mit Ungarn sind eingereicht, neun weitere Einreichungen in Vorbereitung).

Im Regierungsprogramm wurde bereits die Durchführung einer Rubbelaktion zugunsten des Denkmalschutzes angekündigt, Finanzminister Grasser hat - im Gegensatz zu seinen SPÖ-Vorgängern - für diese Aktion Verständnis bewiesen. Die Denkmalpflege ist eine arbeitsintensive und daher auch arbeitsplatzschaffende und -erhaltende Maßnahme, ihre positiven Auswirkungen auf den Tourismus sind unbestritten. Bei einer Rubbelaktion wie dieser gibt es nicht nur zwei, sondern eigentlich drei Gewinner: Denjenigen, der rubbelt und einen kleinen oder größeren Gewinn machen kann, die Österreichische Lotteriegesellschaft und den Österreichischen Denkmalschutz - und somit uns alle. "Wir wissen schon länger, dass die Österreicher gern rubbeln. Wenn es dazu noch einem guten Zweck dient, tun sie es erfreulicherweise offenbar noch lieber", schloss Wolfmayr.
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