Hofmann: Weitere Maßnahmen für die Wirtschaft sind notwendig

Viel Positives bereits umgesetzt, trotzdem besteht weiterer Handlungsbedarf, speziell im Bereich der klein- und mittelständischen Unternehmen

Wien, 2001-04-02 - (fpd) Eine Bilanz zur wirtschaftlichen Situation zog Abg. DI Max Hofmann kürzlich im Plenum. Dabei wies DI Hofmann auf bereits durchgesetzte Erleichterungen für Unternehmer hin, wie etwa die Abschaffung der Eintragungsgebühr oder die Entbürokratisierung bei der Arbeitstättenzählung. Zugleich forderte Hofmann aber auch eine Reihe von weiteren notwendigen Maßnahmen. ****

Nach 30-jähriger sozialistischer Finanzpolitik steht Österreich vor einem Schuldenberg von 2.2000 Milliarden Schilling. "Jede Neuverschuldung ist Anlaß zu weiteren Steuererhöhungen", erklärte Hofmann. Aus diesem Grunde komme man um die Budgetsanierung nicht hinweg. Im Zuge der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen hat die Wirtschaft einen großen Anteil geleistet, vor allem haben die Klein-und mittelständischen Betriebe (KMU) dazu beigetragen, die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen.

Gerade bei den KMUs müssen noch Maßnahmen getroffen werden, die ihnen Erleichterungen und bessere Chancen am globalen Markt bringen. "Kleinbetriebe sollen in den Ortszentren gehalten werden können", so die Forderung von Abg. Hofmann. Dazu müsse Chancengleichheit zwischen den großen Einkaufszentren und den KMUs hergestellt werden. "Die kleineren Unternehmen dürfen nicht durch die Großen auf der "grünen Wiese" vom Markt gedrängt werden". Besonders fordert Hofmann Kostenwahrheit bei den Infrastrukturaufwendungen für Einkaufszentren an der Ortsperipherie. Derzeit werden die Aufwendungen von der Allgemeinheit getragen, wodurch es zu einer Wettbewerbsverzerrung zugunsten der Großkonzerne kommt.

Außerdem müsse es, so Hofmann, noch in dieser Periode zu einer Steuersenkung kommen. Die Senkung der Lohnnebenkosten müsse in vollem Umfang vorgenommen werden. Weiters fordert Hofmann eine weitere Vereinfachung des Betriebsanlagenrechts, sowie vernünftige Abschreibungsfristen für kurzfristige Wirtschaftsgüter, wie etwa im Hard- und Softwarebereich.

Daß sich Österreich heute am richtigen Weg befindet, beweisen die Zahlen: an die 24.000 Unternehmensneugründungen im Jahr 2000 bedeuten eine Zunahme von rund 1.800 gegenüber dem Jahr 1999. "Dieser Trend soll und wird auch fortgesetzt werden", sagt Hofmann. "Aufgrund der erhöhten Jungunternehmerförderung ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen". (Schluß)

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