BRINEK: ZUKUNFT DES WISSENSCHAFTLICHEN UNIVERSITÄTSPERSONALS SICHERN ÖVP-Wissenschaftssprecherin zum Budgetkapitel Wissenschaft und Forschung

Wien, 2. April 2001 (ÖVP-PK) Die Zukunft des wissenschaftlichen Universitätspersonals ist zu sichern, indem ein gutes Verhältnis von Flexibilität und Kontinuität bezüglich des Dienstverhältnisses angeboten bzw. gesichert wird. Dieses Verhältnis zwischen Dauerstellen und befristeten Verträgen sollte sich an ausländischen Vorbildern orientieren. "Es sollte so beschaffen sein, dass - unter der Voraussetzung ausreichender persönlicher Mobilität - jeder qualifizierte Wissenschafter und jede qualifizierte Wissenschafterin eine reale Chance hat, eine Professur zu erlangen. Das sagte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek zum Wissenschaftsbudget, das heute, Montag, im Nationalrat behandelt wird.****

Ich halte es daher für sinnvoll, dass - unter anderem für den Übergang in die volle Rechtsfähigkeit -, die jeweilige Universität über einen Punkte-Pool verfügt, aus dem sie Ressourcen für befristete und unbefristete Dienstverhältnisse schöpfen kann. Als Rahmen-Vorgaben soll es Minimum- und Maximum-Normen sowie die Orientierung an der Altersstruktur der derzeitigen Institutsmitglieder geben, führte Brinek aus.

Das Teilergebnis der letztwöchigen Verhandlungen von Dienstgeber und Gewerkschaft ist zu begrüßen, unterstrich Brinek. Es enthält:

o Einstieg in die wissenschaftliche Arbeit über eine bis vierjährige Tätigkeit als Assistentin bzw. Assistent in Ausbildung (die typische Zeit, um an der Dissertation zu arbeiten).
o Bewerbung um eine Assistenz-Stelle, die mit der Habilitation oder gleichwertiger Qualität endet und damit die Voraussetzung bildet für o eine Bewerbung um eine befristete oder unbefristete Professur und o schließlich Vertrauensschutz für all jene, die als provisorische Beamte den entsprechenden Qualitätsnachweis für eine Übernahme in den öffentlichen Dienst erbringen.

"Wissenschaft und Forschung haben für die Koalitionsregierung hohe Priorität. Das ist nicht nur am Budget zu erkennen, das die Mittel für diesen Bereich erhöht hat, sondern auch an den Rahmenbedingungen und Maßnahmen, die im Wissenschaftsressort für die Universitäten und Forschungseinrichtungen gesetzt werden. Die ersten 500 Millionen Schilling zur Verbesserung der Studienbedingungen sind dank der guten Kooperation mit den Universitäten bereits vergeben, an der Universitätsmilliarde für 2002 wird gearbeitet", schloss Brinek. (Schluss)

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