Siegerehrung "Demokratie in Bewegung"

Prokop: Jugendarbeit ohne Beteiligung junger Menschen undenkbar

St.Pölten (NLK) - Ein Plädoyer für die demokratische Pflicht, sich selbst vor Ort in Gemeinden und Vereinen in die Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens einzubringen, hielt heute Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop bei der Siegerehrung des vom Jugendreferat der NÖ Landesregierung und dem Landesschulrat veranstalteten Ideenwettbewerbes "Demokratie in Bewegung" in St. Pölten.

Jugendarbeit ohne die Beteiligung junger Menschen sei undenkbar, so Prokop. 14.000 Rückmeldungen zum geplanten Jugendschutzgesetz und ein hohes Maß an regionalen kulturellen, sozialen oder Freizeit-Initiativen zeigten, dass die Jugend durchaus bereit sei, sich einzubringen und die Zukunft zu gestalten, auch wenn sie mit der "großen Politik" im allgemeinen nichts zu tun haben wolle.

Der nunmehr vierte Wettbewerb für die rund 1.400 niederösterreichischen Schulen stehe ganz im Sinne des Grundprinzips der politischen Bildung, von der sich Prokop eine stärkere Verankerung in den Lehrplänen seitens des Ministeriums erwartet. Das Land Niederösterreich werde zur Förderung flexiblen und globalen Denkens bzw. regionaler Befindlichkeiten und gesamteuropäischer Antworten die in den 80er-Jahren begonnenen Initiativen wie die Gemeindejugendreferenten oder den Bewerb um die jugendfreundlichsten Gemeinden auf eine neue Schiene bringen. Gedacht ist etwa an eine Zertifizierung hinsichtlich der Jugendfreundlichkeit inklusive Überprüfung durch die Jugendlichen, so Prokop abschließend.

In der Kategorie 1 (Unterstufe) ging der erste Platz an die HS St.Leonhard für das Projekt "Soziales Lernen", gefolgt von der HS Stift Zwettl und den beiden drittplazierten Schulen BG Gänserndorf und BG Laa an der Thaya. In der Kategorie 2 (Oberstufe) brachte das Projekt "Fairness für Ausländer" der HLW Amstetten den Sieg ein, zweiter wurde die HAK Neunkirchen, dritter die HAK Krems.

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