Große Frühjahrswartung der Wiener Brücken

Auch Kontrolle der Brückenanschlusskonstruktionen

Wien, (OTS) Dieser Tage läuft die große Frühjahrswartung der Brücken in Wiens übergeordnetem Straßennetz durch die MA 29 -Brückenbau und Grundbau, an, die voraussichtlich bis 18. Mai
dauern wird. Um vor allem die Funktionstauglichkeit der Brückenentwässerungen zu gewährleisten, werden zweimal jährlich (Frühjahr und Herbst) entsprechende Kontrollen und Großreinigungen vorgenommen. Dabei werden u.a. die Einläufe und Längsleitungen mit einem Hochdruckwasserstrahl durchgespült. Einen wesentlichen Punkt der Maßnahmen stellen auch die Kontrolle und Reinigung der Brückenanschlüsse (Dehnfugen) dar. Auf diese im Baujargon als "Dilatationen" bezeichneten Konstruktionen, es handelt sich dabei
im Prinzip um Stahllamellen, wirken bei der oft gewaltigen Verkehrsbelastung (man denke nur an die A 23/Südosttangente!) große Kräfte ein. Ihr einwandfreies Funktionieren ist wichtig für die Fahrsicherheit, bei einem Lamellenbruch könnten ein Niveauunterschied oder herausragende Teile eine gefährliche Folgeerscheinung sein.*****

Der Arbeitsablauf ist so festgelegt, dass mit der Gürtelbrücke begonnen wird, dann folgen Nordbrücke, Floridsdorfer Brücke und die weiteren Donaubrücken. Daran schließen sich der Knoten Nußdorf und die Klosterneuburger Hochstraße, in weiterer Fortsetzung die Donaukanalbrücken und dann die Brücken über den Wienfluss. Insgesamt an die 40 Objekte, die regelmäßig in zwei "Jahresdurchgängen" gewartet werden müssen. Wie dazu Ing. Robert Gallner von der MA 29 erläutert, werden in Hinblick auf eine möglichst optimale Umweltsituation die Brückenabwässer weitgehend, (zu einem großen Teil auch mit zusätzlichen Ölabscheidern) in die Kanalisation abgeleitet. Bei den großen Instandsetzungsvorhaben
wie der Praterbrücke und der Prater Hochstraße wurden unter zum Teil beträchtlichen Kosten - in letzterem Fall rund 13 Millionen Schilling - entsprechende Ableitungen hergestellt. Auch bei
älteren Brückenobjekten ist man bemüht, im Rahmen von Generalinstandsetzungen die Brückenentwässerungen neuen Umweltstandards anzupassen.

Bei der großen Frühjahrswartung wird wieder getrachtet, alle Arbeiten mit möglichst wenig Auswirkungen auf den Verkehrsfluss durchzuführen. Das macht in vielen Bereichen mit hoher Tagesfrequenz vermehrt Nachtarbeiten notwendig. Es müssen naturgemäß einzelne Fahrspuren gesperrt und mittels Verkehrsleiteinrichtungen bzw. Warnlichtanhängern gesichert
werden. Grundsätzlich besteht das Bemühen, die bestehenden Verkehrsrelationen aufrechtzuerhalten und komplette Sperren
zu vermeiden. (Schluss) pz

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