Die Trends der CeBIT 2001: Explosion der Funktionen

Wien (OTS) - Der wichtigste Trend dieses Jahres war die Explosion
an Funktionen und Intelligenz in Kleingeräten, Mobiltelefonen, Kameras und PDAs. Alles reinpacken, heißt dabei die Devise. Handys, die MP3s abspielen, Handheld-PCs, die telefonieren können, und Handys, die Handheld-Funktionen übernehmen etc. Brauchte man vor einem Jahr noch vielfach einen PC, um etwa ein Video zu schneiden und auf CED oder DVD zu brennen, so übernimmt das heute bereits die Videokamera. Besonders eindrucksvoll ist diese Entwicklung bei den Mobiltelefonen. Fast jedes neue Gerät dient nicht nur der Kommunikation, sondern kann auch Texte und Termine verwalten, MP3-Musik abspielen und per WAP-Technik durchs Internet surfen.

Jetzt steuerfrei schenken!

Wer bis zum 30. Juni 2002 ein Sparbuch schenkt, schenkt eine Steuerbefreiung mit. Um das Ende der anonymen Sparbücher zu versüßen, gestand der Gesetzgeber Österreichs Steuerzahlern ein besonderes Trostpflaster zu: die Schenkungssteuerbefreiung von Geldanlagen bei Kreditinstituten.

A und O ist in jedem Fall die Dokumentation. Um beweisen zu können, dass die Übergabe noch vor dem 30. 6. 2002 stattgefunden hat, ist es aber keinesfalls nötig, sich gleich beim Finanzamt zu melden oder zum Notar zu laufen. "Es genügt, wenn der Geschenkgeber und der Geschenknehmer gemeinsam zur Bank gehen, das betreffende Sparbuch vorlegen und zusätzlich ein Schriftstück unterzeichnen, auf dem ersichtlich ist, dass A dem B das Sparbuch schenkt und B eindeutig erklärt, dass er das Geschenk annimmt", so Mag. Braun, Geschäftsführer der Morore Stephens City Treuhand GmbH in Wien.

1.800 b2b- und b2c-Portale weniger in den nächsten zwei Jahren

"Bis 2004 wird es eine weltweite Marktbereinigung geben, bei der von 2.000 Portalen nur noch rund 200 übrig bleiben werden, so Robert Kremlicka, Managing-Director von A.T. Kearney. Die Hauptgründe für den Niedergang der Portale sieht er unter anderem in schlechten Gebührenmodellen, die zudem nicht zur Angebotspalette passen. Auch für heimische Portale rechnet er sich nicht allzu viele Chancen aus. "Die Transaktionsvolumina sind zu gering, und die Professionalität in der Vermarktung ist derzeit nicht gerade hoch angesiedelt."

Börsianer Ed Yardeni hält Kurseinbrüche längst für übertrieben

Das Wallstreet-Gemetzel sei "nicht das Platzen der Blase, sondern es sind die politischen Enscheidungen, die die Wirtschaftlage beeinflussen. Die USA stehen wirtschaftlich sehr solide da. Die Haushalte sind wohlhabender denn je, der Großteil der Familien lebt von zwei Einkommen. Es gibt viel Geld, das entweder im Markt angelegt oder einfach ausgegeben wird." Folgerichtig sieht er die Zukunft nicht allzu pessimistisch: "Auch der Markt wird zu seiner ursprünglichen Steigerung von sieben bis zehn Prozent pro Jahr zurückkehren - was wie gesagt bedeuten würde, dass sich der Dow Jones bis Ende des Jahrzehnts verdoppelt. Wir werden wieder zu konservativen Investments à la Warren Buffet zurückkehren, denn eines hat uns dieses Jahr gelehrt: Immerwährende Prosperität ist eine Illusion, der Markt ist ebenso perfekt wie wir Menschen es sind. Der Markt ist menschlich, sozusagen", so Ed Yardeni, Chief Investment Strategist der Deutsche Bank Securities in New York.

Yen-Kredite um 1,25 Prozent

Japans Wirtschaftskrise macht's möglich. Eine Million Schilling Kredit kostet Sie heute weniger als 1.000 Schilling an Zinsen im Monat, wenn Sie diesen in Yen aufnehmen. Halt, halt! Hier schreien nun alle Berater von Banken und Bausparkassen sofort auf, die das überhaupt nicht hören mögen. In dieser Rechnung fehlt die Rückzahlung und vor allem die Tatsache, dass man sich auf Yen und Yen-Zinsen einlässt, die langfristig völlig unkontrollierbar sind. Und es fehlt der Hinweis auf das Risiko, das ein steigender Yen mit sich bringt. Ein beträchtliches Risiko: Gegenüber seinem niedrigsten Kurs hatte der Yen zeitweilig über 50 Prozent zugelegt.

Tatsächlich sind Yen-Kredite nicht für jeden Kreditnehmer geeignet. GEWINN nennt die Fallen, die auf die Kreditnehmer in den Kreditverträgen und in den Kreditmärkten lauern, beim Namen. GEWINN sagt Ihnen auch, ob und wann Sie von einer Währung in die andere umschichten sollen und bei welchen Spesen man sparen kann. Schließlich lässt sich auch der Fremdwährungskredit steuerlich nutzen.

Wer zahlt für Homöopathie und Akupunktur?

Von Akupunktur bis zur Zelltherapie reicht das Spektrum alternativer Methoden abseits der klassischen Schulmedizin. Reduziert sich auch der Kreis der Zweifler laufend, setzen auch immer mehr Ärzte auf die sanfte Medizin, so bleibt auch hier ein entscheidender Haken: die Kosten, die die gesetzliche Krankenversicherung bis heute nur höchst eingeschränkt übernimmt. GEWINN hat Tarife verglichen, bei denen 80 Prozent der ambulanten Heilungskosten ersetzt werden. Lassen die Wiener Allianz und die Wiener Städtische nur maximal 10.000 Schilling für Methoden der sanften Medizin bei den verglichenen Tarifen pro Jahr springen, so ist die Generali bereit, für bis zu 30.000 Schilling einzustehen. Abgesehen von der Merkur, die einen Höchstbetrag von 4.403 Schilling ausschließlich für Leistungen der Komplementärmedizin reserviert, inkludieren alle anderen die Abgeltung alternativer Heilmethoden im allgemeinen Höchstbetrag für Arztkosten. Ist der einmal ausgeschöpft, gibt es auch keine Abgeltung der sanften Medizin mehr.

Immofinanz kauft H&M-Haus in der Mariahilfer Straße

Die von der Constantia Privatbank gemanagte Immofinanz AG hat um 254,5 Millionen Schilling die Mariahilfer Straße 53 im Sechsten Bezirk in Wien gekauft. Knapp die Hälfte des Büro- und Geschäftshauses mit rund 5.000 Quardatmeter Nutzfläche ist an den schwedischen Moderiesen H&M vermietet. Laut Immofinanz-Vorstandsvorsitzenden Karl Petrikovics liegt die Rendite bei rund sieben Prozent. Vor dem Kauf war die Mariahilfer Straße 53 fünf Jahre lang im Eigentum der Kontrollbank.

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