ARBÖ: Wieder hätte der Sicherheitsgurt Leben retten können

Wien (ARBÖ) - Vergangene Woche verloren wieder sechs Menschen ihr Leben, weil sie nicht angegurtet waren. Erneut ein Beweis dafür, dass das Risiko, bei einem Unfall getötet zu werden, für Gurtenmuffel neunmal so hoch ist, wie für Angegurtete, so die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Vergangene Woche verunglückten im Straßenverkehr elf Personen tödlich, davon waren sechs nicht angegurtet. Im Vorjahr waren es laut Kuratorium für Verkehrssicherheit insgesamt 267 Pkw-Insassen, die ums Leben kamen, weil sie nicht angegurtet waren. Durch konsequente Verwendung von Gurt und Kindersitz könnten Menschenleben gerettet werden. Viele Autolenker sind der Meinung, dass sie sich nicht anschnallen brauchen, da ihr Auto ohnehin über einen Airbag verfügt. Der ARBÖ warnt jedoch vor dieser lebensgefährlichen Annahme, denn der Airbag funktioniert nur in Kombination mit dem Gurt als Lebensretter. Trotzdem ist jeder vierte Österreicher ohne Gurt unterwegs, rund ein Drittel der Kinder fährt völlig ungesichert mit.

Deshalb appelliert der ARBÖ: Jeder, der Kinder im Auto befördert, sollte unbedingt darauf achten, dass diese immer gesichert mitfahren. Für jedes Kind muss ein eigener Sitzplatz und eine der Größe sowie dem Gewicht des Kindes entsprechende Rückhalteeinrichtung vorhanden sein. Und: Erwachsene sollten mit gutem Beispiel vorangehen und immer angeschnallt unterwegs sein.

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