Fugenbruch auf der A23 - Sanierung am 4/5. April

Wien, (OTS) Ständig steigender Straßenverkehr, insbesondere der große Anteil an Schwerlastverkehr, setzt Dehnfugen (Dilatationen) bei Brücken immer höheren Belastungen aus. Das kann zum Bruch der Steuerungssysteme, der Lamellen und Lager durch Materialermüdung führen.

In den letzten Jahren erfolgten auf der A23 (Hochstraße St. Marx), meist in den Nachtstunden, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an den Dilatationen (neue Lagerung der Steuerungen, div. Schweißarbeiten an den Stahllamellen und Steuerungen der Dehnfugenkonstruktionen nach Bruch etc.). Eine dauerhafte Instandsetzung ist nicht möglich, da neben den Schweißstellen wieder Sprödbrüche an der Stahlkonstruktion auftreten.

Beim Trennpfeiler auf der Hochstraße St. Marx zwischen den Ab-und Auffahrten St. Marx mussten in der letzten Zeit besonders oft Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Trotzdem treten immer wieder gefährliche Schäden auf, so auch der plötzliche Lamellenbruch der letzten Woche, der nur provisorisch repariert werden konnte. Bis zur geplanten Erneuerung der Dehnfugenkonstruktion im Sommer 2001 unter der bereits mehrfach bewährten Fly-Over Brücke, kann die absolute Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht mehr gewährleistet werden.

Aus Sicherheitsgründen hat daher die MA 29 (Brückenbau und Grundbau) in der Nacht vom 4./5. April ein Überfahrungsblech über diese Dehnfugenkonstruktion (vorerst auf der Richtungsfahrbahn Süden) mit entsprechender Anrampung (Keil von 3-4m Länge) zu verlegen. Wie schon 1999 erprobt, ist so ein Überfahren der Bewegungsfuge problemlos möglich, wenn auch die Autofahrer sich entsprechend verhalten.

Für das Jahr 2001 sind, wie bereits angekündigt aus Sicherheitsgründen unter Einsatz der Fly-Over Brücke, auf der Hochstraße St. Marx der Umbau von vier Lamellendilatationen in wartungsfreundlichere Fingerdilatationen notwendig. (Schluss) lei

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