Fischer zu Wien-Wahl: Wiener hätten auch bei bundesweiter Wahl ähnlich gewählt

Wien (SK) Das Ergebnis bei den Wien-Wahlen habe nicht nur Michael Häupl, sondern auch die Bundes-SPÖ sehr gefreut und es sei klar, dass man auf ein solches Ergebnis nicht übermütig sondern mit besonderer Verantwortung zu reagieren habe, stellte der stv. SPÖ-Vorsitzende, Nationalratspräsident Heinz Fischer Sonntag in der Pressestunde klar. Michael Häupl habe bei dieser Wahl die größte Last getragen, ihm gebühre daher auch das größte Lob. Fischer verwies aber gleichzeitig auf eine Umfrage der SPÖ, die nach der Wien-Wahl durchgeführt wurde, dergemäß die Wiener auch bei einer bundesweiten Wahl ein ähnliches Votum abgegeben hätten. Die SPÖ hätte also auch unter Alfred Gusenbauer ähnlich gut abgeschnitten, so Fischer. Von einem Match Häupl gegen Gusenbauer könne daher keine Rede sein, vielmehr habe die SPÖ das Match "Häupl, Gusenbauer und andere gegen die restlichen Bewerber" gewonnen. ****

Drei Faktoren waren laut Fischer für das gute Abschneiden der SPÖ in Wien verantwortlich: Erstens sei Michael Häupl "sehr gut" und stehe an der Spitze einer ausgezeichnet verwalteten Stadt. Zweitens sei Häupl von der Bundespartei gut unterstützt worden und drittens habe sich gezeigt, dass die Menschen mit der Politik der Bundesregierung, "der sozialen Kälte und der Politik des Darüberfahrens", nicht einverstanden seien. Kar sei auch, dass die Auftritte Jörg Haiders das Ergebnis der FPÖ "nicht verbessert" haben. (Schluss) ml

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