ÖVP-Zukunft: Neuwahlen oder "Packelei"

FP-Windholz ortet "unappetitlichen Erpressungsversuch"

St. Pölten (OTS) - Als "verzweifeltes Scheingefecht" und "unappetitlichen Erpressungsversuch" bezeichnete heute der niederösterreichische FPÖ-Obmann Ernest Windholz die Drohung der "Pröll-Partei", vorzeitig Landtagswahlen vom Zaun zu brechen. Er, Windholz, zweifle stark daran, ob die Wähler tatsächlich daran interessiert seien, schon nach drei Jahren wieder zu Landeswahlen getrieben zu werden. Die Freiheitlichen jedenfalls würden möglichen Neuwahlen "sehr gelassen" entgegensehen und wären bestens vorbereitet.

Die designierte SP-Vorsitzende des Landes zu zwingen, sämtliche "Unmündigkeiterklärung" ihres Vorgängers Schlögl auf "Punkt und Beistrich" zu übernehmen, sei in der Tat ein "neuerlicher Meilenstein" im "Pröllschen Demokratieverständnis", kritisiere der FP-Politiker. "Das zeigt einmal mehr, dass es die Volkspartei in Niederösterreich noch immer nicht gelernt hat, ohne absolute Mehrheit konstruktiv für das Land zu arbeiten!" Windholz forderte daher eine völlige Offenlegung des "VP/SP-Geheimpaktes" im Sinne einer transparenten und für die Bürger nachvollziehbaren Landespolitik. Im Übrigen glaube er nicht so recht daran, dass die ÖVP ihre "Drohung" realisieren könnte, weil er ja u.a. vom "unerschütterlichen Gehorsam" der "Gusenbauer-Filiale" in Niederösterreich der ÖVP gegenüber überzeugt sei, schloss der freiheitliche Landesparteiobmann.

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