Sobotka: NÖ präzisiert Forderungen bei Durchführung der UVP Temelin

Festlegung von Qualitätsstandards für geplante Überprüfung wichtig!

St. Pölten, (NÖI) - Angesichts der anhaltenden technischen Probleme im AKW Temelin wird die Überprüfung des AKW Temelins im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung immer wichtiger. "Um auch eine effiziente Durchführung der UVP zu garantieren, sind die Festlegung und Durchsetzung von Qualitätsstandards für die geplante Überprüfung, sowohl in Verfahrensfragen als auch in Sicherheitsfragen dringend notwendig", fordert Umweltlandesrat Wolfgang Sobotka.****

NÖ fordert daher:
o Objektive Durchführung der Gesamt-Umweltverträglichkeitsprüfung des AKW Temelin nach Richtlinien der EU
o Einbeziehung der Öffentlichkeit, insbesondere NÖ
o Abschaltung des Reaktors während der Dauer der UVP
o Qualität des Verfahrens ohne Zeitdruck
o Überprüfung aller direkten und indirekten Auswirkungen des AKW, insbesondere Unfallszenarien, die mit grenzüberschreitenden Folgen verbunden sein können.

"NÖ koordiniert sich laufend mit den überparteilichen Anti-Atom-Organisationen mit dem Ziel eine gemeinsame Vorgangsweise auszuarbeiten. Wichtigstes Ergebnis des letzten Gespräches war das Rechtshilfeangebot des Landes an die NGOs. Zusätzlich wurde auf Anregung von NÖ Anti-Atomkoordinator Dipl. Ing. Rauter vereinbart, dass am 6. April 2001 ein Informationsgespräch für die Anti-Atom-Organisationen NÖ im Umweltministerium stattfinden wird. Ziel dieses Gespräches ist, die Organisationen über den aktuellen Stand des UVP-Verfahrens und der Sicherheitsüberprüfung zu informieren", so Sobotka.

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