Freiheitliche in Postgewerkschaft unterstützen Gaugg

Wien (OTS) - Die Freiheitlichen Arbeitnehmer in der GPF stehen in der Frage der Ambulanzgebühren voll hinter dem F-Sozialsprecher Reinhart Gaugg.

"Wir unterstützen Gaugg zu 100 Prozent, ohne Reform der Sozialversicherung kann es weder Beitrags- noch Gebührenerhöhungen geben", so der Freiheitliche Gewerkschafter Weinberger.

Es sei auch immer Linie der Freiheitlichen gewesen, Reformen vor Belastungen zu stellen. Warum das jetzt nicht mehr gelten soll sei nicht nachvollziehbar. Die Leidtragenden seien die Versicherten, die Kassenfunktionäre könnten sich die Hände reiben und weiterhin ihr Unwesen treiben.

In der bisherigen Politik seien, bei allem Bekenntnis zum Ende der Schuldenpolitik, vorwiegend die ÖVP-Bereiche entlastet worden. So führt Weinberger als Beispiele an:

- Arbeitgeber zahlen für Lehrlinge im 1. Lehrjahr keinen Unfallversicherungsbeitrag, ersparen sich daher 1,4 % SV Beitrag

- Der Krankenversicherungsbeitragssatz für Arbeitgeber bei der gewerblichen Wirtschaft wurde von 8,6% auf 8,4% gekürzt

-Krankenversicherungsbeitrag für Arbeiter wurde für den Arbeitgeber um 0,3 % gesenkt

- Der Entgeltfortzahlungsfonds (Arbeiter) wurde abgeschafft, daher entfällt für den Arbeitgeber der EFZG Beitrag von 2,1 %.

"Mit dieser Politik sind die Freiheitlichen auf dem besten Weg ihre Rolle als soziales Gewissen der Koalition zu verspielen. Unsere Mitarbeiter haben jahrelang für soziale Gerechtigkeit gekämpft, wir werden das auch weiterhin tun, auch gegen Widerstände in unseren eigenen Reihen", so der FA - Gewerkschafter.

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