• 30.03.2001, 14:17:44
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  • OTS0221 OTW0161

STEIBL: WOLLEN MIT MIX AN MASSNAHMEN EINKOMMENSSCHERE VERRINGERN

Harmonisierung von Beruf und Familie muss weiter vorangetrieben
werden =

Wien, 30. März 2001 (ÖVP-PK) Das Kinderbetreuungsgeld und die
Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind ein wichtiger Schritt, um
die Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu mindern und
ihnen endlich eine Wahlfreiheit zu ermöglichen. Frauen stellen
mittlerweile 45 Prozent der Beschäftigten in ganz Österreich, und sie
schaffen 40 Prozent des Arbeitsvolumens. Für eine weitere Steigerung
der Berufstätigkeit von Frauen, müsse die Harmonisierung von Beruf
und Familie weiter vorangetrieben werden. Das sagte heute, Freitag,
die ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl bei der Budgetdebatte im
Nationalrat. ****

Dazu seien beispielsweise eine Evaluierung der Wiedereinstiegshilfe
und weitere Maßnahmen zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten
notwendig. "Die betriebliche Frauen- und Familienförderung wird als
Faktor der Zukunftssicherung zunehmend wichtiger und steht
keinesfalls im Widerspruch zur Wirtschaftlichkeit und
Wettbewerbsfähigkeit", so Steibl.

Ein weiteres Thema, das es zu behandeln gelte, sei die derzeit noch
bestehende Lohnungleichheit. Es gehe nicht an, dass Frauen für
gleichwertige Arbeit noch immer weniger verdienen. "Das zentrale
frauenpolitische Anliegen der ÖVP ist die Stärkung der ökonomischen
Unabhängigkeit der Frauen. Wir wollen mit einem Mix an politischen
Maßnahmen innerhalb der nächsten zehn Jahre die Einkommensdifferenz
zwischen Männern und Frauen um ein Drittel verringern", sagte Steibl.
Das sei unter 30 Jahren SPÖ-Regierung mit SPÖ-Ministerinnen und
Staatssekretärinnen einfach nicht möglich gewesen. Doch bereits
hinsichtlich des Stockholmer Gipfels dürfte der SPÖ entgangen sein,
was wirklich von den EU-Staatschefs beraten wurde, verwies Steibl auf
die Schwerpunkte Wirtschaft und Familie beim Stockholmer Gipfel.

Frauen würden zudem vermehrt Hilfe bei der Gründung von Untenehmen
benötigen. Die Familiensprecherin verwies in diesem Zusammenhang auf
eine Studie, die im Auftrag von Wirtschaftsminister Dr. Martin
Bartenstein erstellt wurde. Diese zeigte auf, dass Frauen bei der
Gründung von Unternehmen schlechter mit Ressourcen ausgestattet
seien. Dem soll mit Fachberatungen und Schulungen sowie der
Unterstützung von Gründerinnenzentren Abhilfe geschaffen werden. Die
Familiensprecherin hob dabei als positives Beispiel das
Gründerinnenzentrum in der Steiermark hervor.
(Schluss)

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