Grabner für Modernisierung der Heeresinfrastruktur

Wien (SK) "Eine rasche Modernisierung der Heeresinfrastruktur ist nötig" - dafür sprach sich der SPÖ-Abgeordnete Arnold Grabner in der Budgetdebatte im Parlament am Freitag aus. Er regte an, den Erlös aus dem Verkauf von Kasernen und Liegenschaften dafür aufzuwenden. "Doch es rührt sich rein gar nichts", so Grabner. Dabei bewege sich das Verkaufspotenzial in einer Größenordnung von ca. 2,5 Milliarden Schilling. Kritik übte er an den Massenschlafsälen für die Rekruten:
"Es gibt Unterkünfte, die man getrost als gesundheitsgefährdend einstufen könnte. Die Präsenzdiener verdienen, da sie ihren Dienst für die Allgemeinheit und die Republik Österreich versehen, moderne, hygienische und zweckdienliche Unterkünfte." ****

"Da von Seiten des Verteidigungsministeriums keinerlei Anstalten gemacht werden, aus dem Verkauf von Liegenschaften und Kasernen Geld zu gewinnen, wird sich der Umstand so schnell nicht ändern, dass das Inventar oftmals veraltet ist", sagte Grabner. "Verteidigungsminister Scheibner beklagt einerseits die mangelnden, finanziellen Mittel seines Ressorts, andererseits lässt er die Chance zur Geldeinnahme ungenützt." Weiters wies Grabner darauf hin, dass noch immer nicht alle Einheiten und Verbände mit modernen Kampfhelmen und Splitterschutzwesten ausgerüstet seien. Grabner ersuchte Verteidigungsminister Scheibner, sich auch um die wenig spektakuläre Heeresinfrastruktur zu kümmern, und nicht nur um den Kauf überteuerter Kampfhubschrauber und Abfangjäger. (Schluss) re

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