- 30.03.2001, 11:20:32
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- OTS0123 OTW0099
AK-Vizepräsident Alfred Gajdosik: Zweite Auflage der Ambulanzgebühren ist ein politischer Fehler
Kranke dürfen nicht bestraft werden. Wien (OTS) - Nicht wieder mit "Speed Kills" die gleichen Fehler machen! Kranke dürfen nicht bestraft werden! Vor lauter Schnelligkeit passieren bei den Ambulanzgebühren wieder unnötige Fehler, kritisiert AK-Vizepräsident Gajdosik. Nach einem Spitalsaufenthalt wird ein Patient in die Ambulanz zur Kontrolle wiederbestellt und bezahlt die Ambulanzgebühr, wird er dann auch z.B. in die Röntgenambulanz weitergeschickt, bezahlt er ein weiteres Mal usw, bis er die 1.000,- ATS Grenze erreicht hat. Muss er dann wieder einmal die Ambulanz in Anspruch nehmen, zahlt er möglicherweise nichts mehr. Weiß das aber erst am Jahresende. Was soll das? Die Untersuchungen vom Mutter-Kind-Pass sind ausgenommen, sollte jedoch während der Schwangerschaft die Ambulanz in Anspruch genommen werden, muss man sehr wohl die Ambulanzgebühr bezahlen. In vielen regionalen Gebieten ist die fachärztliche Versorgung nicht ausreichend und bedingt daher lange Wartezeiten, die Ambulanzen der Spitäler sind hier die einzigen Facharztstellen. Vernünftig wäre es auch, mit den Betroffenen in den Krankenkassen zu sprechen, um ein administrierbares System zu erzielen. Die Ambulanzgebühren sind eine nicht nachvollziehbare Inkassoaktion bei Kranken, egal wie viel sie verdienen, was weder dem Prinzip der sozialen Gerechtigkeit, noch dem Solidaritätsprinzip entspricht. Die Ambulanzgebühren sind "treffsicher". Sie treffen die Kranken und bestrafen jene, die in fachärztlich schlecht versorgten Gebieten wohnen, meint Gajdosik. Rückfragehinweis: Vizepräs. Alfred GAJDOSIK AK-Wien Tel.: 0664/3831295 *** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS *** OTS0123 2001-03-30/11:20 301120 Mär 01
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