Neuigkeiten aus der Zukunft: Energiekonzept 2010 BILD

Umfassende Präsentation des neuen Energiekonzepts im Gemeindesaal in Mäder

Mäder (VLK) - Das neue Vorarlberger Energiekonzept wurde
heute, Donnerstag, im Gemeindesaal in Mäder einer
interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Mehr als 300
Personen erlebten eine umfassende Präsentation der "neuen Leitlinien für das Energiekonzept im Lande", wie
Landeshauptmann Herbert Sausgruber in seiner Ansprache
betonte. Die Festrede hielt der ehemalige Bundespräsident und langjährige Bundesrat der Schweiz Adolf Ogi, in seiner
Eigenschaft als Träger des Eurosolarpreises 2000 "Mit Energie
in die Zukunft". ****

Das Interesse an dieser Veranstaltung war ausgesprochen
groß: Mehr als 300 Personen wollten sich diese umfassende Präsentation nicht entgehen lassen. Landesrat Manfred Rein
freute sich über dieses große Interesse und betonte die wirtschaftliche Komponente des neuen Energiekonzepts: "Lange
Zeit hat sich das Vorurteil gehalten, dass energie- und umweltbewusstes Handeln unvereinbar sei mit wirtschaftlichem
und unternehmerischem Erfolg. Mittlerweile wissen wir, dass
gerade das Gegenteil der Fall ist."

Neue Geschäftsfelder

Aus den Themen des vorhergehenden Energiekonzeptes haben
sich neue Geschäftsfelder und neue Chancen für die Wirtschaft eröffnet, erläuterte der für Wirtschaft und Energie
zuständige Landesrat Rein: "Es wurde der Boden für neue Unternehmen aufbereitet, die sich zahlreich entwickelt haben:
Kollektorenhersteller, Photovoltaik-Anbieter, neue
Beratungsfirmen in den Gebieten Haustechnik oder
Verkehrsplanung", nannte der Landesrat als Beispiele dafür.

Gewinner

Für Umweltlandesrat Erich Schwärzler steht fest, dass "auf
dem Weg in eine nachhaltige Energieversorgung" alle gewinnen:
"die Umwelt, die Wirtschaft, unser Wohlstand und die
Sicherheit der Energieversorgung". Mittel- und langfristig
führe kein Weg an einer Energieversorgung auf Basis
regenerativer Energieträger vorbei. "Wir müssen jetzt die
Weichen stellen um gerüstet zu sein und unseren Innovationsvorsprung zu sichern", meinte Schwärzler.

Dank

Landeshauptmann Sausgruber dankte allen, die an diesem
Projekt mitgearbeitet haben: Teilweise hauptberuflich,
teilweise im Nebenberuf, teilweise ehrenamtlich, "vielfach
aus Berufung. Es wurde in dieser Zeit sehr viel erreicht,
Vorarlberg wurde im bundesweiten Vergleich und auch darüber
hinaus zum Vorbildland". Vorarlbergs Wirtschaft, die
Gemeinden, verschiedene Institutionen und
Interessensvertretungen sowie engagierte Bürger dieses Landes
haben wesentlich an der Entwicklung des neuen Energiekonzepts mitgewirkt.

Bitte Sperrfrist bis Donnerstag, 29. März 2001, 19.00 Uhr, beachten!
(tm/dw/dig,nvl)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-20141
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL