Grabner: Kürzungen im Sportbereich wären kontraproduktiv

Wien (SK) In seiner Rede im Nationalrat lobte Donnerstag SPÖ-Sportsprecher Arnold Grabner die Arbeit der Sporthilfe und regte an, dass der Marketingsektor von einem prominenten österreichischen Sportler betreut werden könnte. Grabner strich hervor, dass sportliche Betätigung positive Auswirkungen auf die Volkswirtschaft habe. Daher wären Kürzungen im Sportbereich kontraproduktiv. ****

Der SPÖ-Abgeordnete kritisierte die ÖVP, die nun in den unabhängigen Sport eingreifen wolle. Österreichs Sport mit seiner Selbstverwaltung habe sich bisher bewährt. Die Regierung gefährde die Autonomie und die freie Selbstbestimmung des Sports. "Weiterhin fehlt in Österreich ein Sportgesetz", so Grabner. Mehrfach habe die Bundessportorganisation Vertreter der Regierung zu Gesprächen über die Entwicklung des Sports eingeladen, doch diese hätte nicht geantwortet.

Grabner regte überdies eine Studie über die Geschichte des Sports in der Zeit des Nationalsozialismus an. Der deutsche Bundesligaverein Borussia Dortmund habe ein derartiges Projekt bereits in die Tat umgesetzt.

Grabner sprach sich in diesem Zusammenhang gegen Doping aus. Er verwies darauf, dass das österreichische Anti Doping-Komitee nach langen Verhandlungen die Rechtsstellung eines Vereines erhielt, in dem sowohl der Bund, die Länder als auch die Österreichische Bundessportorganisation vertreten sein werden. (Schluss) ns

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